Dachboden und Keller – Fundgruben für Genealogen / Attic and basement – Bazaars for genealogists

14.05.2016

(English translation below)

Wenn sie ihrer Familiengeschichte auf den Grund gehen wollen, ist es wichtig, Jäger und Sammler zu sein. Sie müssen sich auf die Pirsch begeben und Spurensuche betreiben. In einem der ersten Schritte müssen die oft längst vergessenen familieneigenen Archive geplündert und gesichert werden. Meist werden sie auf Dachböden, im Estrich, in Kellern oder Abstellräumen fündig. Für Genealogen und alle, die es noch werden wollen, erweisen sie sich als wahre Fundgruben, wenn man weiss, wie sie ausgewertet und eingesetzt werden können.

Sie glauben nicht, was da alles für vergessene familiäre Schätze in diesen dunklen Verliessen ruhen. In alten Pappschachteln, Kisten, hölzernen Schatullen, Dosen, manchmal auch in alten, ledernen Schultaschen und vielen anderen Behältnissen findet man oft unglaubliche Schätze. In vielen Fällen warten auf sie unglaublich interessante Dinge wie: Schulzeugnisse, Schulhefte, alte Fotoalben, vergilbte Fotografien, Portraits und Familienaufnahmen, Hochzeitsbilder, gerahmte und ungerahmte, ganze Schachteln voller Totenbilder (Totenhelgeli) aus der ganzen Verwandtschaft, Poesiealben, Tagebücher, alte Pässe, Personalausweise, Militärbüchlein, Urkunden, Totenscheine, Ehescheine, Unterlagen über Immobilien und Familienbesitz, alte Terminkalender, geschäftliche und private Briefe, Zeichnungen von Familienwappen, alte Zeitungen, Postkarten, alte Bücher und vieles andere mehr.

Beschränken sie sich nicht auf ihren eigenen Haushalt. Besuchen sie die nächsten alten Verwandten, die Grossväter und Grossmütter, die Onkel und Tanten. Natürlich fragen sie um Erlaubnis für ihre Suche. Es lohnt sich auch noch in anderer Hinsicht. Diese Leute wissen Dinge, die sie später nie mehr in Erfahrung bringen können (vergl. den Blog: Erste Schritte zum Ahnenforscher!).

Einmal gefunden, beginnt die nicht immer einfache Auswertungsarbeit. Versuchen sie alles zuzuordnen und zu beschriften. Zeigen sie unbekannte Fotos den ältesten Familienangehörigen und erstellen sie nach deren Angaben Legenden. Fragen sie immer mehrere Personen und vergleichen sie die Angaben. Nur so ist sicher zu stellen, dass die alten Akten, Papiere, Fotos, usw. auch den richtigen Personen und Familien zugeordnet werden können. Erstellen sie eine geordnete Ablage, damit sie auch alles immer wieder schnell finden. Es lohnt sich auch, alle diese Dokumente, Fotos, Bilder usw. zu scannen (digitalisieren) und elektronisch zu archivieren, dies vor allem auch mit Dokumenten, die man nicht selber behalten kann. Vergessen sie niemals, davon Sicherungen anzulegen.

Erst wenn sie dieses Eldorado der Dachböden und Keller total ausgeplündert, ausgewertet und archiviert haben haben, können sie sich an weitere Aktivitäten machen.

Datensammlung


English:

05.14.2016

Attic and basement – Bazaars for genealogists

If they want to go to their family history on the ground, it is important to be hunter-gatherers. You have to go to the game and operate clues. In one of the first steps the often long-forgotten family’s archives must be sacked and secured. They are usually able to find in attics, in screed, in basements or storage rooms. For genealogists and anyone who wants to be there, they prove to be veritable treasure troves if you know how they can be evaluated and used. You will not believe what’s it stand for forgotten family treasures in these dark dungeons. In old cardboard boxes, crates, wooden boxes, cans, sometimes in old leather school bags and other containers are often found incredible treasures. In many cases, waiting for them incredibly interesting things like: school transcripts, exercise books, old photo albums, yellowed photographs, portraits and family photographs, wedding pictures, framed and unframed, whole boxes full of dead images from all over the relationship, autograph books, diaries, old passports, identity cards, military booklets, certificates, death certificates, marriage certificates, records of property and family, old diaries, business and personal letters, drawings of family crest, old newspapers, postcards, old books and much more.

Do not limit it to its own budget. Go to the next old relatives, grandfathers and grandmothers, the aunts and uncles. Of course, they ask permission for their search. There’s also worth in other ways. These people know things that can never bring them into experience later (see the blog:. Getting Started for genealogists!).

Once found, the not always easy evaluation work begins. Try to assign them all and label. Show them unknown photos of the oldest family members and create it to their figures legends. Ask always more people and compare the information. Only then it must be ensured that the old files, documents, pictures, etc. and the right people and families can be assigned. Create it an orderly place in which they all find them again quickly. It is also worthwhile to scan all the documents, photos, etc. (digitize) and electronically archive, this above all with documents that you can not keep you. Forget never, of creating backups.

Only when they have this Eldorado of attics and cellars totally plundered, analyzed and archived, they can make to other activities.

Data collection


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