Erste Schritte zum Ahnenforscher! / Getting Started for genealogists!

14.05.2016

(English translation below)

Schon als Schüler wollte ich wissen, wer meine Ahnen waren. Ich löcherte daher Vater und Mutter mit Fragen nach den Urgrosseltern und nach weiteren Vorfahren. In der freien Zeit zeichnete ich Vorlagen für Stammbäume und Ahnentafeln. Man bedenke, dies alles in einer Zeit ohne Kopierer, Computer und Drucker – natürlich von Hand. Man kann sich das heute fast gar nicht mehr vorstellen!

Auf diesen Papieren trug ich dann mich und meine Eltern sowie die bei meinen Eltern erfragten Lebensdaten meiner Vorfahren, Grosseltern und Urgrosseltern, väterlicher- und mütterlicherseits ein. Minutiös verband ich die Abstammungen und Generationen mit den entsprechenden Linien. Meine Mutter kramte aus einer alten Holzkiste noch einige vergilbte Fotos, meist „Totenbildchen“ oder „Totenhelgeli“ der verstorbenen Verwandten hervor, um die mir gemachten Angaben mit Fakten zu untermauern.

Bei der Frage nach den früheren Ahnen, also den Ur-ur- und Ur-ur-urgrosseltern war dann aber Schluss. Meine Eltern wussten nichts mehr oder konnten sich nicht mehr erinnern. Die Grosseltern, welche noch Auskunft hätten geben können, waren bereits gestorben. Die Chance auf weitere direkte Informationen war leider mit deren Tod verpasst worden.

Einen Lichtblick erlebte ich dann doch noch. Meinen Eltern fiel einige Zeit später doch noch etwas ein. Mein Vater erinnerte sich daran, dass sein Urgrossvater Augustin Immoos sehr alt geworden sei, 94 Jahre alt und an seinem Todestage im Bett noch eine letzte Pfeife geraucht habe. Meine Mutter erinnerte sich, dass ihr Urgrossvater, ein Mann namens Fidel Abegg, ein berühmter Uhrmacher gewesen sein soll. Ein Gang auf die Friedhöfe und das Konsultieren der Familiengräber brachten noch einige neue Informationen. Das war’s dann aber auch und mehr war für mich damals nicht zu erfahren.

Damit habe ich mich dann als Schüler zufrieden gegeben. Der Familienstammbaum, sauber gezeichnet und beschrieben, wurde nach der Fertigstellung in einer Schatulle abgelegt und später für längere Zeit vergessen. Andere Interessen lockten damals die Knabenseele!

Mein Ratschlag im Nachhinein an alle: Nutzt die Chancen, alle noch lebenden Verwandten in der Familie zu befragen, so lange sie sich noch erinnern. Natürlich sollte alles genauestens notiert werden. Das ist immer der erste, wichtige Schritt bei der Ahnen- und Familienforschung.

Heute ist natürlich vieles einfacher geworden. Mit einem guten Genealogieprogramm sind Stammbäume und Ahnentafeln im Nu erstellt und auch wieder korrigiert und geändert (siehe Beitragsbild).

Meine Stammlinie, Stammbäume, Ahnentafeln
Tipps für den Ahnenforscher; Kostenlose Broschüre von David Krüger


English:

05.14.2016

Getting Started for genealogists!

As a student, I wanted to know who were my ancestors. I therefore peppered father and mother with questions about the great-grandparents and other ancestors. In the free time I drew templates for family trees and pedigrees. Consider all this at a time without copier, computer and printer – naturally by hand. One can today almost impossible to imagine!

In these papers I was carrying me and my parents and inquired at my parents‘ life data of my ancestors, grandparents and great-grandparents, paternal and maternal one. Meticulously I joined the lineages and generations with the appropriate lines. My mother dug out an old wooden box out a few faded photographs, mostly „Totenbildchen“ or „Totenhelgeli“ of deceased relatives to substantiate the information made to me with facts.

When asked about the earlier ancestors, so the primal pre- and great-great grandparents but was then concluded. My parents knew nothing or could not remember. The grandparents, who had yet able to provide information, had already died. The chance of more direct information was unfortunately missed with her death.

A bright spot I experienced then still. My parents came some time later but a something else. My father recalled that his great-grandfather Augustin Immoos had become very old, have 94 years old and still smoked on his death bed days in a final whistle. My mother remembered that her great-grandfather, a man named Fidel Abegg, a famous watchmaker to have been. A transition to the cemeteries and consult the family graves still brought some new information. That was it but also, and more for me at that time not to learn.

So I then gave me satisfaction as a student. The family tree, clean lined and described, was filed after the completion in a box and forget it for a long time. Other interests then lured the boys soul!

My advice retrospectively to all: Uses the chance to interview any relatives still living in the family, as long as they remember. Of course, everything should be carefully noted. This is always the first, important step in the ancestors and genealogy.

Today, of course, many things have become easier. With a good genealogy program Family Tree and pedigree charts are created in no time and also corrected and amended again (see article image).

 

My line of descent, pedigrees


Veröffentlicht von

Ahnen, Namen, Wappen und mehr.......

Foto Blog der Immoos-Website + früher Genealogie-Blog