Leidbilder oder „Totenhelgeli“, Todesanzeigen und Nachrufe sind wichtige Informationsquellen für Ahnenforscher. / Suffering pictures or „Totenhelgeli“, and obituaries are important sources of information for genealogists.

 

English text below!

„Tot ist einer erst, wenn sich niemand mehr erinnert.“ (Niklaus Meienberg)

Generationen von Menschen sind schon zur Welt gekommen. Sie haben an vielen Orten auf der Welt gelebt und sind hier oder anderswo auch wieder gestorben. Das ist der Lauf des Lebens. Fast alle Menschen haben selber mehr oder weniger Spuren auf dieser Welt hinterlassen. Wer sich auf Spurensuche begibt, findet diese mit etwas Spürsinn und „Ahnenforscher-Know-How“ auch noch nach Jahren. Vergleiche dazu auch die Blogbeiträge: Erste Schritte…. Dachboden…. Sagen, Legenden…. alte Ansichtskarten.

Die Menschen haben im Umgang mit dem Tode ihrer Liebsten zusätzlich zu den von den Verstorbenen selber gelegten Spuren verschiedenste Wege gefunden, um das Erinnern zu erleichtern und das Vergessen zu erschweren. Eine Gruppe dieser Instrumente sind die Todesanzeigen und Totenbilder, Leidbilder oder Totenhelgeli sowie die Nachrufe in den Lokalzeitungen. Sie erweisen sich meistens als wahre Fundgruben für Ahnenforscher. Leidbilder oder „Totenhelgeli“, Todesanzeigen und Nachrufe sind wichtige Informationsquellen für Ahnenforscher. / Suffering pictures or „Totenhelgeli“, and obituaries are important sources of information for genealogists. weiterlesen

Der Schiffsführer Immoos profitierte vom Tourismusboom der Belle Epoque in Ingenbohl-Brunnen am Vierwaldstättersee. / The skipper Immoos benefited from the tourism boom of the Belle Epoque in Ingenbohl-Brunnen on Lake Lucerne.

10.07.2016

English text below!

Der Vierwaldstättersee, die hohen teilweise mit „ewigem“ Eis bedeckten Berge, das geschichtsträchtige Rütli, die nahe Tellskapelle, Treib, Seelisberg und die „altfreie Republik“ Gersau deckte viele Wünsche der Reisenden in der Belle Époque nach Erholung in einem guten Klima, nach grandiosen Bergpanoramen um dem wilden Urnersee sowie die Nähe zu historisch bedeutsamen Stätten in idealer Weise ab.

Davon profitierte nicht nur Luzern, Morschach und Seelisberg, sondern auch das idyllische Uferdorf Brunnen bei Ingenbohl.

Das kleine Dorf am Vierwaldstättersee war von Fischern und Schiffleuten bewohnt, bis es durch die Eröffnung der Gotthardroute eine wichtige Bedeutung als Verladeort und Zollstation für den Viehhandel zwischen Nord und Süd bekam.

Bis anfangs 19. Jahrhundert war der Ort von Fischern, Schiffern und Bauern geprägt. Mit dem vermehrten Schiffverkehr durch die neuen Dampfschiffe auf dem Vierwaldstättersee, dem Bau und der Eröffnung der Axenstrasse 1865 sowie der Eröffnung der Gotthardbahn entwickelte sich das Dorf am See zu einem der bekanntesten Fremdenverkehrsorte der Innerschweiz, mit Hotels der Belle Epoque und illustren Gästen wie Königen, Dichtern und Komponisten. Der Schiffsführer Immoos profitierte vom Tourismusboom der Belle Epoque in Ingenbohl-Brunnen am Vierwaldstättersee. / The skipper Immoos benefited from the tourism boom of the Belle Epoque in Ingenbohl-Brunnen on Lake Lucerne. weiterlesen