Wie unsere Urgrosseltern und deren Vorfahren in der Innerschweiz Waren transportierten und Reisen unternahmen. / How our great-grandparents and their ancestors transported goods and traveled in the canton of Schwyz.

08.10.2016

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Wir Menschen des beginnenden 21. Jahrhunderts sind uns an eine übergreifende, freie Mobilität, verbunden mit einem riesigen Verkehrsaufkommen auf Strasse, Schiene und in der Luft, gewohnt. Die meisten Leute sind viel unterwegs, sei es als Pendler, Berufstätige, bei der Freizeitbeschäftigung oder als Ferienreisende. Ein Ziel auf unserem Planeten zu erreichen, stellt für die meisten Menschen unseres Landes kein unlösbares Problem dar, von den vielen Staus auf den Strassen oder dem Gedränge in den öffentlichen Verkehrsmitteln einmal abgesehen. Unsere Ahnen hätten sich so etwas nicht einmal in den allerkühnsten Träumen vorstellen können. Und die meisten unserer heutigen Zeitgenossen haben keine genaue Vorstellung mehr, wie Verkehr vor 1900 oder noch früher in unserer Schwyzer Heimat eigentlich funktionierte. Wie unsere Urgrosseltern und deren Vorfahren in der Innerschweiz Waren transportierten und Reisen unternahmen. / How our great-grandparents and their ancestors transported goods and traveled in the canton of Schwyz. weiterlesen

Warum die meisten Ehepaare in Morschach oder anderen Bergdörfern im November oder den Wintermonaten heirateten. / Why married most couples in Morschach or other villages in November or the winter months.

07.10.2016

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Der Wonnemonat Mai – allgemein die Zeit im Frühling und Vorsommer – gilt heute in unseren Breiten für Liebespaare als die beste Zeit im Jahr, um die Heiratsglocken läuten zu lassen. Die Natur ist in voller Blüte, alles spriesst und wächst, laue Temperaturen und warmer Sonnenschein, das sind für heutige Paare die Klima-Eckwerte für eine gelungene Hochzeit. Hochzeitskirchen und Kapellen haben Hochsaison in dieser Zeit.

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Zur Zeit unserer Urgrosseltern oder noch weiter zurück, herrschten andere Voraussetzungen für den Zeitpunkt einer Eheschliessung. Darum variierte der Zeitpunkt der Eheschliessung je nach Region aus verschiedenen Gründen. In unserer Gegend und im Bauerndorf Morschach waren wirtschaftliche und religiöse Gründe vorwiegend. Lange waren Hochzeiten in der schönen Jahreszeit in bäuerlichen Gebieten nahezu unbekannt. In dieser Zeit war in der Landwirtschaft der Arbeitsanfall sehr hoch. Da fast alle Arbeiten von Hand erledigt werden mussten, konnte man in dieser Zeit niemanden entbehren und hatte schlicht keine Zeit für Hochzeitsfeste. Dies änderte sich erst, als im 20. Jahrhundert die Mechanisierung und Motorisierung in der Landwirtschaft Einzug hielten. Warum die meisten Ehepaare in Morschach oder anderen Bergdörfern im November oder den Wintermonaten heirateten. / Why married most couples in Morschach or other villages in November or the winter months. weiterlesen

Kleine Geschichte der Pension zum Adler in Morschach. / Small history of the Pension «zum Adler» (Eagle) in Morschach.

07.10.2016

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Die Pension zum Adler befindet sich mitten im Dorf an der Hauptstrasse in Richtung Schwyzerhöhe. Auch mit diesem Betrieb versuchten die Besitzer einen kleinen Teil des Fremdenverkehrs der Belle Epoque für sich abzuzweigen. Dieses Haus wurde anno 1898 gebaut. Kleine Geschichte der Pension zum Adler in Morschach. / Small history of the Pension «zum Adler» (Eagle) in Morschach. weiterlesen

Als die Automobile in Morschach Pferden, Kutschen und Morschachbahn den Garaus machten. / As the cars in Morschach the horses, carriages and the railway made a full end.

29.09.2016

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Mobilität war für die Menschen immer schon faszinierend. Wenn man im Nachhinein beobachtet, mit welchem Enthusiasmus edelste Reitpferde gezüchtet, elegante Wagen und Kutschen gebaut wurden, kann man verstehen, dass Mann etwas darstellte, wenn er in der Lage war, Distanzen schneller zurückzulegen als zu Fuss. Seine Kutsche oder eben später seine Limousine vorfahren zu lassen, war etwas Besonderes und damals noch wenigen vorbehalten. Fortbewegungsmittel übten auch darum eine besondere Faszination auf uns Menschen – oder besser formuliert – auf uns Männer aus. Als die Automobile in Morschach Pferden, Kutschen und Morschachbahn den Garaus machten. / As the cars in Morschach the horses, carriages and the railway made a full end. weiterlesen

Von Familientreffen, Beerdigungen und Ahnenforschern / From family reunions, funerals and genealogists

28.09.2016

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Familientreffen, Familienfeiern gehören zum Leben wie die Luft zum Atmen. Eher selten treffen sich jedoch ganze Familien-Stämme zu Familientagungen, wie die Immoos das 2003 in Morschach erleben durften. Heute trifft man sich eher noch bei Geburtstagen, Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen. Das sind die Zeitpunkte auf dem Lebensweg, wo heute Familien und Verwandte zusammen kommen. Oft werden in unserer schnelllebigen Zeit Geburtstage, Taufen und Hochzeiten nur noch im engeren Kreise gefeiert. Darum werden Beerdigungen ungewollt oft zu ausgedehnten, richtigen Familientreffen. Eigentlich traurig, dass immer zuerst jemand sterben muss, bis sich die Familie wieder einmal trifft. Zu geschäftig und hektisch sind alle in ihrer eigenen Lebensbahn an den Fahrplan der Termine gebunden. Tod und Beerdigung bricht diesen unabänderlichen Lauf der Dinge. Es geht dann nicht anders – man muss, man darf nun einmal kurz inne halten. Tod ist die von allen gebilligte Entschuldigung schlechthin für die Absage jedes noch so wichtigen anderen Termins. Zum Glück – oder gerade darum – werden die Beerdigungen oft auf Samstage gelegt! Von Familientreffen, Beerdigungen und Ahnenforschern / From family reunions, funerals and genealogists weiterlesen

Als die Telefonnummern unserer Gross- oder Urgrosseltern noch drei- oder vierstellig waren! / As the telephone numbers of our grandparents or great-grandparents were still three or four digits!

27.09.2016

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Eigentlich war ich ja noch zu klein, um mich wirklich in Echtzeit an das Telefon in unserem Hause zu erinnern. Aber ich erinnere mich dank den Fotos und Erzählungen meiner Eltern und Verwandten daran. Bei uns in der Metzghofstatt, im Hause meiner Grossmutter Elisabeth Abegg-Holdener, musste ein Telefonapparat aus verschiedenen Gründen her. Die Abegg-Kinder waren alle ausgeflogen, bis auf meine Mutter Marie-Agnes, die mit ihrer Familie, eben uns Immoosen, im Abegghause wohnte und die alte Mutter unterstützte. Ihre Schwester zog sogar in die grosse, ferne Stadt Zürich und eine Cousine war Lehrerin in Paderborn (D). Da musste doch so ein Telefon her, um sich alles erzählen zu können, was da so passierte. Als die Telefonnummern unserer Gross- oder Urgrosseltern noch drei- oder vierstellig waren! / As the telephone numbers of our grandparents or great-grandparents were still three or four digits! weiterlesen

Was bedeutet der rote Stern im Wappen der von Moos und Immoos? What is meant by the red star in the emblem of Moos and Immoos?

23.09.2016

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Im Wappen der Familie Immoos und der Familie von Moos (UR/ZH) kommt neben dem Wappentier Bär ein roter sechszackiger oder sechsstrahliger Stern in der linken oberen Ecke vor. Bei der Vollwappen-Darstellung werden zusätzlich am Rücken des Bären der Helmzier drei rote Sterne gezeigt. Was bedeuten diese Sterne in unserem Familienwappen? Was bedeutet der rote Stern im Wappen der von Moos und Immoos? What is meant by the red star in the emblem of Moos and Immoos? weiterlesen