Schwere Unglücks- und unnatürliche Todesfälle erschütterten auch die Immoos-Familien. / Serious accidents and unnatural deaths rocked the Immoos families.

17.06.2016

(English translation below)

Der Tod gehört zum Leben wie die Heirat und die Geburt. Gegen ihn ist meist kein Kraut gewachsen. Früher schon gar nicht. In den Familien war damals der Tod nichts Aussergewöhnliches. Er war in den kinderreichen Familien oft zu Besuch. Meist schlug er damals bei Kindern und Müttern erbarmungslos zu. Viele Mittel waren ihm dazu billig, seien es diverse Krankheiten, Seuchen aber auch Unglücksfälle, Katastrophen und Kriege. Neben der eher selteneren Erlösung von der irdischen Pein brachte er darum oft Unglück und Trauer in die Familien. Auch Genealogen kommen mit ihm zwangsläufig in Kontakt, gilt es doch den Lebensweg der Menschen von der Wiege bis zur Bahre zu verfolgen und aufzuzeichnen. Schwere Unglücks- und unnatürliche Todesfälle erschütterten auch die Immoos-Familien. / Serious accidents and unnatural deaths rocked the Immoos families. weiterlesen

Warum die Ahnenforschung boomt? / Why genealogy is booming?

15.06.2016

(English translation below)

Schon im Nibelungenlied aus dem 13. Jahrhundert heisst es in mittelhochdeutsch:
«Uns ist in alten mæren / wunders vil geseit, von helden lobebæren / von grôzer arebeit, von fröuden, hôchgezîten, / von weinen und von klagen, von küener recken strîten / muget ir nu wunder hören sagen»
Wollten Sie nicht auch schon lange einmal die alten «Mären», «Wunder», «Helden», «Arbeit» und «Freuden» in Ihrer Familie kennen lernen? Wer sind meine Vorfahren? Wo komme ich eigentlich her? Wo sind die Wurzeln meiner Familie? Solche und weitere Fragen geraten immer öfter in den Fokus vieler Menschen unseres Landes. Genealogie, populärer auch als Ahnen- oder Familienforschung bekannt, boomt deshalb in letzter Zeit eigentlich in der ganzen westlichen Welt. Warum die Ahnenforschung boomt? / Why genealogy is booming? weiterlesen

Immoos – eine aussterbende Spezies auf der Welt. / Immoos – an endangered species in the world.

06.06.2016

(English translation below)

Das Geschlecht der Immoos von Morschach, Schwyz und Ingenbohl war nie sehr zahlreich. Der Name Immoos gehört deshalb zu den seltenen auf dieser Erde. Um 1509 werden in Morschach nur vier Personen genannt, 1807 wurden erst 24 und 1819 nur 26 männliche Personen über 18 Jahren als Bürger im Lande Schwyz schriftlich und amtlich festgehalten. Im Verzeichnis der Korporationsbürger der Oberallmeind von Schwyz erscheinen im Jahre 1954 gerade 35 und 1986 nur insgesamt 45 Männer. Leider wurden früher nur die Männer in den Verzeichnissen festgehalten, da die Ordnung patriarchalisch war! Das würde also heissen, dass man die Anzahl Personen doppelt nehmen müsste um die vollständigen Angaben zu erhalten. Immoos – eine aussterbende Spezies auf der Welt. / Immoos – an endangered species in the world. weiterlesen

„Beamen“ sie sich mal in die Vergangenheit – es ist fast überall einfach möglich. / „Catapulting“ it to times in the past – it is almost everywhere easily.

05.06.2016

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Ein grosser Traum des Menschen war es doch schon immer – sich in eine andere Zeit beamen zu lassen, in die Zukunft oder in die Vergangenheit. Verschiedenen Roman- und Filmhelden ist dies natürlich schon mit Leichtigkeit gelungen. Ob es auch real möglich sein könnte, darüber denken verschiedene Forscher heute nach.

Ich wage zu behaupten: Jeder und jede kann sich heute schnell in die Vergangenheit „beamen“ – ganz einfach – nur lesen muss man halt können. Und wissen, wo man die Vergangenheit am besten und einfachsten festnageln und durchschauen kann. „Beamen“ sie sich mal in die Vergangenheit – es ist fast überall einfach möglich. / „Catapulting“ it to times in the past – it is almost everywhere easily. weiterlesen

Was heisst eigentlich „Bankert, Germanus frater, Conjunctio, Parochus, Baschi, Stinel, Schröter, Schwindsucht, Gallsucht“ und Co. ? / What means „Bankert, Germanus frater, Conjunctio, Parochus, Baschi, Stinel, Schröter, Schwindsucht, Gallsucht“ and similar terms?

03.06.2016

(English translation below)

Hat man es endlich geschafft, alte, oft schlecht geschriebene und etwas verwitterte Handschriften in den Kirchenbüchern einigermassen entziffern zu können, tritt neben den unterschiedlichen Schreibweisen der Familiennamen ein weiteres Problem auf die Forschenden zu. Was heisst eigentlich „Bankert, Germanus frater, Conjunctio, Parochus, Baschi, Stinel, Schröter, Schwindsucht, Gallsucht“ und Co. ? / What means „Bankert, Germanus frater, Conjunctio, Parochus, Baschi, Stinel, Schröter, Schwindsucht, Gallsucht“ and similar terms? weiterlesen

Die Krux mit der wechselnden Schreibweise von Familiennamen / The difficulty with the changing spelling of surnames

02.06.2016

(English translation below)

Wer heute in einem Telefonbuch – sei es elektronisch oder noch in Papierform – nach Familiennamen sucht, macht manchmal interessante Entdeckungen. Es finden sich unter einem Namen manchmal ganz verschiedene Schreibweisen des gleichen Namens. Sucht man nach Meier, findet man z.B. noch Meyer, Meyr, Maier, Mayer, Mayr, Majer und Maiers oder auch bei Schmid, Schmied, Schmitt, Schmidt. Auch bei anderen Namen ist dieses Phänomen weit verbreitet. Es gibt unendlich viele Familiennamen in den verschiedensten Schreibweisen. Manche Namen kommen heute noch sehr häufig vor, andere jedoch sind bereits verschwunden. Den Grund dafür hat man im Mittelalter zu suchen. Die Krux mit der wechselnden Schreibweise von Familiennamen / The difficulty with the changing spelling of surnames weiterlesen

Das Gleichnis vom Weizenkorn und Schachbrett funktioniert nicht gleich wie die Generationenmethodik in der Genealogie. / The parable of the grain of wheat and chessboard does not work the same as the generation mechanism in genealogy.

26.05.2016

(English translation below)

Haben Sie schon von der Schachbrettlegende von Sissa ibn Dahir gehört? Sie haben keine Ahnung davon? Dann wird es höchste Zeit! Hier die Kurzfassung:
Für die Erfindung des Schachspiels bot der König dem Sohne Dahirs, einem weisen Brahmanen, die Erfüllung eines Wunsches. Dieser wollte nur mit Weizenkörnern belohnt werden. Einfach ein Weizenkorn auf das erste der 64 Felder des Spielbretts und auf jedes weitere Feld das Doppelte. Der König lachte und meinte, diese Belohnung würde ihn nicht so teuer zu stehen kommen. Wer jedoch nur etwas Mathematik versteht, weiss, dass sich der König gewaltig getäuscht hatte und für dumm verkauft wurde.
Die Lösung dieser Aufgabe kann heute fast in jedem Mathematikbuch nachgeschlagen werden. Und, sie hat vordergründig eine grosse Ähnlichkeit mit der Generationenmethodik, mit der sich jede Ahnenforscherin und jeder Ahnenforscher zu beschäftigen hat. Das Gleichnis vom Weizenkorn und Schachbrett funktioniert nicht gleich wie die Generationenmethodik in der Genealogie. / The parable of the grain of wheat and chessboard does not work the same as the generation mechanism in genealogy. weiterlesen

Sagen, speziell Familiensagen Legenden und Geschichten bringen dem Ahnenforscher wichtiges Hintergrundwissen über die Heimat seiner Vorfahren. / Myths, especially family saga, legends and stories bring the genealogist important background knowledge about the home of his ancestors.

26.05.2016

(English translation below)

Wer die Heimat und das kulturelle Umfeld seiner Vorfahren erforschen will, kommt nicht umhin, zu schauen, ob in der Gegend oder in der Familie alte Geschichten, Sagen, Familiensagen oder auch Legenden kursieren. Das sind meistens kurze Erzählungen, die über Generationen weitergegeben wurden, mit fantastischem, meist fast nicht zu glaubenden, ja geradezu haarsträubenden, an der realen Wirklichkeit vorbeizielenden Inhalten. Da sie mit bestehenden Ortsangaben und möglichen Gegebenheiten, vielleicht sogar mit Personen aus dem Umfeld verknüpft werden, sollen sie glaubhaft wirken. Sagen, speziell Familiensagen Legenden und Geschichten bringen dem Ahnenforscher wichtiges Hintergrundwissen über die Heimat seiner Vorfahren. / Myths, especially family saga, legends and stories bring the genealogist important background knowledge about the home of his ancestors. weiterlesen

Die Überlebensstrategie unserer Ahnen – vor allem der Bauernfamilien – war der Kindersegen! / Survival strategy of our ancestors – especially the farming families – was children blessing!

25.05.2016

(English translation below)

Solange es Menschen auf der Erde gibt, haben diese ständig Überlebensstrategien entwickeln müssen, um bei der rauhen Wirklichkeit einigermassen über die Runden zu kommen, nicht sofort wieder auszusterben. Einige der wichtigsten Strategien dabei waren neben den evolutionären Anpassungen verschiedene Verhaltensweisen und Entwicklungen wie: Sippenbildung, Wanderung und Nomadentum, Hilfsmittel, Werkzeuge, Waffen, Feuer, Behausung, Kleidung, Jagdtechniken, Landwirtschaft, Viehzucht, Gewerbe, Rad und Verkehr. Man könnte für den Lauf der Menschheitsgeschichte unzählige bewährte und weniger bewährte Überlebensstrategien unserer Spezies aufzählen. Unsere Vorfahren entwickelten zu allen Problembereichen des Lebens Strategien und Lösungen, notgedrungen natürlich. Damit machten sie sich die ganze Erde untertan. Eine wichtige Massnahme in der Zeit unserer Urgrosseltern, um zu überleben und die strenge Handarbeit auf den Bauernhöfen zu meistern, war deshalb der Kinderreichtum. Die Überlebensstrategie unserer Ahnen – vor allem der Bauernfamilien – war der Kindersegen! / Survival strategy of our ancestors – especially the farming families – was children blessing! weiterlesen

Des Ahnenforschers Hoffnung – in seiner Familie auf den Adel zu stossen – wird in der Schweiz meistens nicht erfüllt. / Genealogist hope – to push in his family to the nobility – is often not met in Switzerland.

34.05.2016

(English translation below)

Eigentlich ist es ja verständlich, dass man seine Vorfahren lieber bei den „Blaublütigen“ als bei gewöhnlichen Bauern- und Arbeiterfamilien sähe; damals natürlich Leibeigene oder Untertanen genannt. Womit wir auch den Begriff „Blaues Blut“ im Prinzip schon erklärt hätten, denn Arbeit an der Sonne brannte die Haut der körperlich arbeitenden Bevölkerung dunkel. Der Adel blieb bleich und kreierte sein helles Schönheitsideal, bei dem man die Venen so schön blau durchschimmern sah, dass man meinte, sie hätten eben eine andere, bessere Sorte Blut. Des Ahnenforschers Hoffnung – in seiner Familie auf den Adel zu stossen – wird in der Schweiz meistens nicht erfüllt. / Genealogist hope – to push in his family to the nobility – is often not met in Switzerland. weiterlesen