Alles Bokeh oder was?

Datum: 19. Januar 2020

Bokeh für ambitionierte Fotografinnen und Fotografen – oder alles über die fotografische Qualität der kunstvoll angewandten Schärfe und Unschärfe

Was für einen angefressenen Golfer oder eine angefressene Golferin das Green (die besonders kurz geschnittene und wie ein teurer Orientteppich gepflegte und heraus geputzte, rundliche Rasenfläche am Ende jeder Golfbahn, auf der sich die Fahne und das finale Ziel jedes Golfbällchens, das Hole (Loch) befinden), ist für fortgeschrittene Fotokünstler eben das etwas geheimnisvolle Bokeh (den, nicht nur durch die Blende festgelegten Bereich der Schärfentiefe des Objektivs, nämlich den unscharf abgebildeten Bereich (meistens im Hintergrund) des aufgenommenen Bildes, auf dem das scharf abgebildete Motiv final besser zur Geltung kommt).
Der Vergleich hinkt ein klein wenig – aber das ist normal, passt hier aber wunderbar, weil die beiden Hobbys Golf und Fotografie bei Amateuren und Profis ungefähr das selbe Potenzial an „Angefressenheit“ aufweisen. Zum Glück gibt es in der Fotografie keine Stärkeneinstufung (Handicapzahl) wie bei den Golfern ….. oder etwa heimlich doch (Anzahl der Likes bei FB oder der Pulsewert bei 500px)?
In diesem Blogartikel erfährst du (fast) alles über das geheimnisvolle japanische Wort Bokeh und dessen Auswirkung in der Fotografie. Alles Bokeh oder was? weiterlesen

Die Entstehungsgeschichte hinter einem schönen Foto bleibt meistens geheim, weil…

Datum: 20. Januar 2020

Wenn die Fotografen aussergewöhnlicher Fotos beim Posten etwas über die Entstehungsgeschichte preis gäben, würden manche Betrachter vielleicht etwas länger bei dem Bild verweilen. Man könnte besser von guten Fotos profitieren. Es würde sich einiges ändern in der Fotoszene.

Hand auf’s Herz: Ist es dir nicht auch schon passiert, dass du dir gar nicht genügend Zeit für das Betrachten der Fotos in den sozialen Medien nehmen konntest? Musstest du nicht auch schon, die in deine Timeline aufgespielten Fotos deiner Freunde, Follower, Fans oder wie sie in den verschiedenen Plattformen heissen, in einem etwas schnelleren Tempo sichten, durchwischen und in kurzer Zeit entscheiden, ob das Foto gut genug ist, um es zu öffnen, länger und genauer zu betrachten, deinen Likefinger zum Ausschlagen zu bewegen oder um es sogar zu kommentieren und mit einem kompetenten Kommentar etwas Gutes darüber zu sagen und der Fotografin oder dem Fotograf damit deinen Respekt vor seiner Arbeit zu erweisen?
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Das Mythenmassiv – das Wahrzeichen von Schwyz

Datum: 22. Dezember 2019

Eine fotografische Hommage an meine Hausberge über dem Talkessel von Schwyz

Mit ihrer Lage am nordwestlichen Rande der Voralpenkette in unmittelbarer Nähe zur Rigi, der Königin der Berge, auch zum Stoos mit dem langgezogenen Fronalpstock und mit einigem Abstand umgeben vom Vierwaldstätter-, Zuger-, Lauerzer- und Sihlsee, stechen einem die mächtigen Kalksteinpyramiden mit dem eigenartigen Namen „Mythen“ von weitem und fast von allen Seiten mehr oder weniger imposant sofort in die Augen. Wenn du in Schwyz geboren und aufgewachsen und ein ganzes Leben lang in ihrer Nähe gewohnt, gearbeitet und gelebt hast, gehören sie für dich zu den schönsten und faszinierendsten Bergen, auch wenn sie natürlich nicht zum erlauchten Grüppchen der bekannten Viertausender unseres schönen Schweizerlandes gehören. Wenn du dann noch zur Gilde der Bergsteiger und der ambitionierten Hobbyfotografen gehörst, dann stimmt dies für dich erst recht.
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Iffelenzauber beim Küssnachter Klausjagen

Datum: 03. Dezember 2019

Infuln – filigrane, leuchtende Kunstwerke, die beim Klausjagen in Küssnacht – nebst anderem- zu bestaunen sind

 

Das traditionelle Küssnachter Klausjagen ist zurzeit einer der imposantesten und lautstarksten Nikolausbräuche Europas. Der Umzug – im total verdunkelten Ort Küssnacht am Rigi – mit über 200 kunstvoll hergestellten, filigranen Iffelen (Infuln) ist ein Spektakel der besonderen Art, welchem manchmal bis zu 25’000 Besucher und über 1000 Klausjäger beiwohnen. Iffelenzauber beim Küssnachter Klausjagen weiterlesen

Fotoklau im Internet – eine leidige Sache

Datum: 2. Dezember 2019

Bilderklau, was man als Fotograf darüber wissen sollte und was man dagegen tun kann!

Fast allen Fotografinnen und Fotografen, die in den sozialen Medien und den verschiedenen Fotoplattformen qualitativ gute und tolle Bilder veröffentlichen, ist es schon passiert. Bilderklau! Eines schönen Tages bemerkt man es vielleicht per Zufall oder man wird von anderen Usern darauf aufmerksam gemacht, dass sein eigenes, urheberrechtlich geschütztes Foto – mehr oder weniger dreist –  digital kopiert und damit gestohlen wurde. Nicht in allen Fällen steht böse Absicht dahinter. Es gibt unter den Nutzerinnen und Nutzern einfach Leute, die eher naiv und unbedarft, unüberlegt mit den veröffentlichten Fotos im Netz umgehen und gar nicht daran denken, dass sie durch ihr Handeln eine strafbare Urheberrechtsverletzung begehen. Einige Fotodiebe wissen dies jedoch ganz genau, stufen ihre Tat als Kavaliersdelikt ein und hoffen, bei den täglich vielen Millionen neu geposteten Bildern, unentdeckt zu bleiben und einen Vorteil bei der Verschönerung ihres Blogs oder sonstwie durch die Verwendung dieses Fotos einen lukrativen ideellen, materiellen oder finanziellen Gewinn in ihrem Business zu erlangen. Oft genug geht leider diese Rechnung für die Diebe auf.
Alles, was man als Fotografin und Fotograf darüber wissen sollte und vieles, was man dagegen unternehmen kann, lest ihr in diesem Blogartikel. Fotoklau im Internet – eine leidige Sache weiterlesen

Wie du mir, so ich dir!

Datum: 02. August 2019

Wie Fotoplattformen und -communities im Netz funktionieren – oder was es mit der Reichweite auf sich hat.

 

Es gibt Zig- und Abertausende von Profi- und Hobbyfotografen und -fotografinnen sowie eine unglaubliche Anzahl von alltäglichen Nutzerinnen und Nutzern der Fotografie auf dieser Welt. Alle diese produzieren am Laufmeter Fotos was das Zeug hält, immer mehr und dies in allen Abstufungen der Qualität, die man sich nur vorstellen kann. Vom Spitzenfoto bis hinunter zu einfachsten Knipsbildern besteht auf dieser Welt eine Fotoinflation sondergleichen. Die meisten dieser Fotografinnen und Fotografen aller Art möchten ihre Fotos natürlich auch anderen in der näheren und weiteren Umgebung zeigen. Es war immer schon so, Fotos wurden hauptsächlich erstellt, um Momente fest zu halten, sich zu erinnern und die Fotos davon anderen zu zeigen oder irgendwo zu präsentieren.
Erinnert ihr euch noch an die bunten Fotoalben, später an die teilweise langweiligen Diaabende nach Familienferien, an Diaschauen und Fotovorträge lokaler Fotogrössen im Dorfrestaurant oder Gemeindesaal zu Grossvaters und/oder Mutters Zeiten? Es ist heute nicht anders, es werden nur andere Mittel eingesetzt. Die alten Medien haben beinahe ausgedient. Fotobücher, Computer gesteuerte Multimediapräsentationen auf Grossbildschirmen und natürlich das Internet mit den sozialen Medien und ihren Plattformen haben sie ersetzt. Fast jedermann, jedefrau und jedeskind ist heute in der Lage, seine Fotos zu verbreiten und zu präsentieren. Und noch was – die meisten Leute speichern heute ihre Fotos in der Cloud.  Sie haben sie damit ständig griffbereit auf ihren Handys und Tablets. Allzeit bereit, man muss doch schnell und überall zeigen können, was man so alles erlebt und fotografiert hat. Wie du mir, so ich dir! weiterlesen

Vogelfotografie – wage es und du wirst begeistert sein!

Datum: 13. Juli 2019

Tipps und Kniffs für tolle Tier- und Vogelfotos

 

Als begeisterte Landschaftsfotografen, die sich viel in der Natur aufhalten und dabei auch öfters in Kontakt mit der Tierwelt kommen, fragten wir uns manchmal, wie die guten Tier- und Vogelfotografen wohl diese tollen und spektakulären Fotos machen können? Bei uns wollte es einfach nicht richtig klappen. Bis wir uns für die Tieraufnahmen bereit gemacht hatten, waren die „gefiederten oder gepelzten“ Freunde bereits über alle Berge oder im Dickicht der Gebüsche verschwunden! Doch man merkt sehr schnell, dass auch in der Tier- und Vogelfotografie richtige Ausrüstung, Planung, Vorbereitung und etwas zoologisches Fachwissen sowie ein wenig Geduld und Talent den Grossteil des Erfolges ausmachen. Jeder Fotograf schafft es irgendwie, mal eine Amsel, einen Sperling oder eine Elster als Schnapsschuss im Garten zu fotografieren. Will man aber bewegende, spektakuläre Fotos von speziellen, wildlebenden, scheuen und auch eher seltenen Vögeln fotografieren und dabei noch auf ein wunderbares Bokeh mit schönem Licht sowie auf eine tolle Gestaltung des Bildes achten, wird die ganze Angelegenheit zur Herausforderung. Deshalb wollen wir hier unsere Erfahrungen weitergeben, damit auch andere von der Tier- und Vogelfotografie angefressen werden und die Vögel gut vor die Linse bekommen. Vogelfotografie – wage es und du wirst begeistert sein! weiterlesen

Landschafts- und Tierfotografie, eine gute Kombination für Fotografen

Datum: 5. Juli 2019

Oder, warum die beiden Sparten der Fotografie für uns ideal zusammen passen.

 

Jede Landschaftsfotografin und jeder Landschaftsfotograf, der das Metier einige Zeit betreibt, kann über die Schwierigkeiten in der anspruchsvollen Landschaftsfotografie ein Liedchen singen. Ein Liedchen, von denen viele Leute, welche die Fotos nur betrachten, keine Ahnung haben. Man merkt als Fotograf schnell einmal, dass tolle, erfolgreiche Landschaftsbilder fotografieren mit einem erheblichen Aufwand und einigen Schwierigkeiten oder Unannehmlichkeiten verbunden sind. Warum das so ist, welche das in etwa sind und wie man damit als Fotografin gut umgehen kann, lest ihr in diesem Blogartikel. Landschafts- und Tierfotografie, eine gute Kombination für Fotografen weiterlesen

Tolle Spots, Locations für die Landschaftsfotografie finden – Tipps und Tricks

Datum: 17. April 2019

Wir verraten euch hier als Fortsetzung eines früheren Blogartikels unsere Methoden, Tricks und einige Tipps dazu!

Wenn man mit der Landschaftsfotografie beginnt – so haben wir es jedenfalls erfahren und praktiziert – beginnt man damit meistens auch in seiner Wohnumgebung oder auf Reisen und Ausflügen. Da ist dann die Kamera, später die ganze Fotoausrüstung immer dabei. Trifft man auf einen tollen Ort, eine wunderbare Weitsicht, ob per Zufall oder bewusst, weil man sich ja auskennt, kann man dort allerhand schöne Fotos machen. Je länger man die Fotografie jedoch betreibt und je erfahrener man dabei wird, hat man diese tollen Spots in der eigenen Umgebung bald einmal zu allen möglichen Tages-, Morgen-, Abend- und Nachtzeiten ausfotografiert. Der Radius der Umgebung wird dann kontinuierlich etwas erweitert oder höher, abgelegenere und schwieriger zugängliche Orte, die man nicht mehr so bequem mit dem Fahrzeug erreicht, kommen dann in die nähere Auswahl.

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Hyperfokale Distanz – ein gutes Hilfsmittel für durchgehend scharfe Landschaftsfotos

Datum: 10. April 2019

Maximale Schärfentiefe in der Landschaftsfotografie – keine grosse Hexerei! Wir erklären es hier ganz einfach.

 

Bei den meisten Landschaftsaufnahmen möchte man ja gerne von vorne bis hinten alles wunderbar scharf abgebildet haben. Manchmal ist das gar nicht so einfach zu realisieren. Fast jeder Landschaftsfotograf hat schon Fotos aufgenommen, bei denen ein tolles Motiv mit einem sogenannten Eyecatcher, schöne Blumen (z.B. Krokusse) oder Tiere aber dann auch mit einem schönem Mittel- und interessantem Hintergrund, bei tollem Licht einfach nicht überzeugte. Obwohl man mit einem Weitwinkelobjektiv vom Stativ aus und mit Fernbedienung arbeitete, Verwacklungen also ausschliessen konnte, war entweder der Vodergrund wunderbar scharf, dafür happerte es mit gut sichtbarer Unschärfe beim Hintergrund oder auch umgekehrt. Die Problematik des Fokussierens, ob automatisch oder manuell, meistens zu weit in Richtung unendlich, ist vielen nicht so erfahrenen Fotografinnen und Fotografen schon zum Verhängnis geworden; da nützte auch eine tüchtige Portion Nachschärfung bei der Entwicklung des Bildes nicht mehr viel. Was kann man dagegen tun?

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