Was bedeutet der rote Stern im Wappen der von Moos und Immoos? What is meant by the red star in the emblem of Moos and Immoos?

23.09.2016

English text below!

Im Wappen der Familie Immoos und der Familie von Moos (UR/ZH) kommt neben dem Wappentier Bär ein roter sechszackiger oder sechsstrahliger Stern in der linken oberen Ecke vor. Bei der Vollwappen-Darstellung werden zusätzlich am Rücken des Bären der Helmzier drei rote Sterne gezeigt. Was bedeuten diese Sterne in unserem Familienwappen? Was bedeutet der rote Stern im Wappen der von Moos und Immoos? What is meant by the red star in the emblem of Moos and Immoos? weiterlesen

Einige Immoos waren an der Entwicklung des Wintersportortes Stoos, dem Skiclub und der Skischule massgeblich beteiligt. / Some Immoos were instrumental in the development of the ski resort Stoos, the ski club and ski school.

14.09.2016

English text below!

 

Der Stoos spielte früher in der Gemeinde Morschach nur eine landwirtschaftliche Rolle. Gefragt waren die saftigen Alpweiden an den Hängen vom Fronalp- bis zum Klingenstock. Schon der Name „Stoos“ sagt eindeutig, zu was er diente. Er kommt von „bestossen“, was in der bäuerlichen Sprache nichts anderes heisst, als während des Sommers Vieh auf die höher gelegenen Alpweiden zu bringen. Lange Zeit war das Gebiet des Stoos unbewohnt. Nur im Sommer lebten einige Älpler mit dem Vieh in den Alphütten auf dem Stoos. Die erste Kapelle wurde 1721 eingesegnet und 1730 eingeweiht. Ab 1761 besteht ein Wohnhaus für vier Familien mit Alpwirtschaft auf dem Balmberg, das „Alpstubli“. Einige Immoos waren an der Entwicklung des Wintersportortes Stoos, dem Skiclub und der Skischule massgeblich beteiligt. / Some Immoos were instrumental in the development of the ski resort Stoos, the ski club and ski school. weiterlesen

Melchior Immoos wollte im 17. Jahrhundert in Morschach den katholischen Glauben reformieren. / Melchior Immoos wanted to reform the Catholic faith in the 17th century in Morschach.

03.09.2016

English text below!
Die Reformation mit den Glaubenskriegen brachte viel Leid über die Eidgenossen und in unser Land. Die Anhänger der alten und der neuen Lehre kämpften teilweise erbittert für ihren Glauben. In der Mitte des 16. Jahrhunderts machten sich Anzeichen der Reformation auch in Arth (SZ) bemerkbar. Der Pfarrer von Arth, Balthasar Trachsel, ein Freund des Reformators Ulrich Zwingli, heiratet damals seine Magd. Dies löste bei den meisten Menschen von Arth Entrüstung aus. Einige unterstützten ihn. Aber erst hundert Jahre später versammelten sich Neugläubige, man nannte sie Nikodemiten, in abgelegenen Häusern. Eines davon war der Hummelhof, der einer Familie Hospenthal gehörte. Diese waren Vertreter des neuen Glaubens. Sie versammelten immer mehr Leute um sich und praktizierten den neuen Glauben. Diese Nikodemiten erhielten auch Unterstützung aus dem reformierten Zürich. Melchior Immoos wollte im 17. Jahrhundert in Morschach den katholischen Glauben reformieren. / Melchior Immoos wanted to reform the Catholic faith in the 17th century in Morschach. weiterlesen

Unsere Heimatgemeinde Morschach ist „steinreich“ – geheimnisvolle Steinbrocken erzählen spannende Geschichten. / Our home community Morschach is „vastly rich“ – mysterious rocks tell exciting stories.

19.08.2016

English text below

Schon die Kinder in der Primarschule haben es gelernt. Unser schönes Schwyzerland war vor langer Zeit mehrmals von den Eiszeiten betroffen. Vor 20’000 Jahren, in der letzten Eiszeit, lagen grosse Teile des Kantons Schwyz unter den gewaltigen Eismassen der alpinen Getscher begraben. Auch das Gebiet des Alten Landes Schwyz wurde bei dieser Eiszeit fast vollständig von Gletschern überdeckt. Nur die hohen Gipfel der Berge ragten einsam über das Eis. Die höchsten Teile des Rigimassivs, der Gipfel des grossen Mythens, des Fronalpstocks und der anderen umliegenden höchsten Berge dürften die Eiswüste überragt haben, obwohl sie damals vermutlich noch keine Namen hatten. Es muss fast wie in der Antarktis ausgesehen haben. Das Klima war lebensfeindlich und eiskalt. Unsere Heimat mit den Dörfern Morschach, Brunnen und Schwyz lag unter dem dicken Eispanzer begraben. Unsere Heimatgemeinde Morschach ist „steinreich“ – geheimnisvolle Steinbrocken erzählen spannende Geschichten. / Our home community Morschach is „vastly rich“ – mysterious rocks tell exciting stories. weiterlesen

Schokolade begeistert die Menschen – Alois Immoos von Morschach so sehr, dass er ein Experte in Sachen edle Schokolade wurde. / Chocolate inspires people – Alois Immoos of Morschach so much that he became an expert in fine chocolate.

16.08.2016

English text below

Schokolade ist etwas Feines. Mich jedenfalls verführt feine Schokolade in fast allen Formen immer wieder. Vielen Menschen geht es so. Man kann der Verführung nur sehr schwer widerstehen. Ich kenne auch nicht viele, die Schokolade nicht mögen. Dem war aber nicht immer so. Schokolade begeistert die Menschen – Alois Immoos von Morschach so sehr, dass er ein Experte in Sachen edle Schokolade wurde. / Chocolate inspires people – Alois Immoos of Morschach so much that he became an expert in fine chocolate. weiterlesen

Die Kapelle im St. Franziskus Morschach eine wahre Fundgrube auch für Ahnenforscher. / The chapel at St. Francis Morschach a treasure trove for genealogists.

25.07.2016

English text below!

So mancher Wanderer marschiert auf dem „Weg der Schweiz“ von Morschach nach Sisikon – fasziniert von der gewaltigen Bergwelt des Urirotstocks, den wilden Hängen des Fronalpstocks und den saftigen, mit Blumen übersäten Bergwiesen – an der kleinen, unscheinbaren, barocken Kappelle in der hinteren Laui vorbei, ohne sie genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei entgeht den meisten ein Juwel barocken Kappellenbaus des 17. Jahrhunderts. Ist man Ahnenforscher, Heraldiker, historisch oder kunsthistorisch interessiert, verpasst man dabei zusätzlich eine Fundgrube von bedeutenden Informationen. Gemeint ist die Wallfahrtskapelle des Heiligen Franz-Xaver in der „Hinterlauinen“ Morschach (SZ), kurz nur Kapelle St. Franziskus genannt. Die Kapelle im St. Franziskus Morschach eine wahre Fundgrube auch für Ahnenforscher. / The chapel at St. Francis Morschach a treasure trove for genealogists. weiterlesen

Schützen in Morschach – Schützenmeister und Zeiger waren für geordnete Schiessanlässe zuständig. / Riflemen in Morschach – Shooting master and pointers were responsible for orderly shooting events.

24.07.2016

English text below!

Seitdem die neumodischen «Feuerrohre» in den Burgunderkriegen und die neuartigen «Feuerbüchsen» bei der Eroberung des Aargaus und im alten Zürichkrieg nachweislich Verwendung fanden, dauerte es nicht lange, bis das Schützenwesen mit Feuerwaffen auch in unserem Lande Einzug hielt. Im Laufe des 15. Jahrhunderts entstanden aus den Schützenbruderschaften die Schützengesellschaften. Die Obrigkeit hatte grosses Interesse daran, den Gebrauch der neuen Waffen und den nutzbringenden Umgang mit ihnen zu fördern. Das Schützenwesen, Schützenhäuser und die Schützenfeste wurden volkstümlich. Einige Immoos waren Schützenmeister oder Zeiger, vor allem aus der Linie von Schwyz. Darum nannte man diese auch „Zeiger-Linie“. Schützen in Morschach – Schützenmeister und Zeiger waren für geordnete Schiessanlässe zuständig. / Riflemen in Morschach – Shooting master and pointers were responsible for orderly shooting events. weiterlesen

Das Wappen der Familie Immoos von Morschach, Schwyz, Ingenbohl. / The crest of arms of the family Immoos Morschach, Schwyz, Ingenbohl.

24.07.2016

English text below!

 

Ursprung:
Das Wappen der Familie Immoos mit Bürgerrecht von Morschach, Kanton Schwyz, früher auch Zmoß, Moos und im Moos in Kirchenbüchern und Urkunden eingetragen, stammt von ihren Urahnen aus dem Kanton Uri, den Ministerialen von Moos des Klosters Disentis, im 13. Jahrhundert in Andermatt und Wassen eingesessen. Das älteste Siegel von Walter von Moos von Ursern (nur mit einem schreitenden Bär) stammt von 1309, das erste Siegel mit einem steigenden Bär und einem Stern besass ab 1364 Ritter Jost von Moos. Ritter Heinrich von Moos (1328-1358 in Urkunden fassbar) hat den roten, sechszackigen Stern im Wappen der von Moos eingefügt. Das Wappen der Familie Immoos von Morschach, Schwyz, Ingenbohl. / The crest of arms of the family Immoos Morschach, Schwyz, Ingenbohl. weiterlesen

Als die Hausierer zur Zeit unserer Ahnen noch von Hof zu Hof zogen. / When the peddler at the time of our ancestors even moved from farm to farm.

23.07.2016

English text below!

Nur noch ältere Leute können sich an die Hausierer erinnern. Handelsvertreter oder Handelsreisende, in Deutschland abschätzig oder humorvoll auch „Klinkenputzer“ genannt, kennen hingegen immer noch die meisten Leute. Doch von diesen wird hier nicht die Rede sein. Wir meinen den guten alten Hausierer oder manchmal auch die Hausiererin, die mit ihrem eigenen Sortiment an Waren oder Dienstleistungen und auf eigene Rechnung Geschäfte machten. Auch ein Immoos von Morschach war darunter! Als die Hausierer zur Zeit unserer Ahnen noch von Hof zu Hof zogen. / When the peddler at the time of our ancestors even moved from farm to farm. weiterlesen

Das Leben im Bergdorf Morschach wurde bis zur Belle Epoque von den Bauernfamilien dominiert. / Life in the mountain village Morschach was dominated until the Belle Epoque of the farming families.

14.07.2016

English text below!

Wer von der Schwyzerhöhe nach Morschach und Sisikon oder umgekehrt wandert, kann sie entdecken. Die Rede ist von den schönen Bauernhöfen auf der Sonnenterrasse oberhalb des Urnersees und des Schwyzer Talkessels. In sanften Hügeln, welligen Flächen aber auch steileren Halden eingebettet, findet man die hin und wieder weit vom Dorf abgelegenen schönen Bauernbetriebe mit stattlichen Häusern und Ställen. Mit teilweise heute un- oder missverständlichen Namen versehen liegen sie über das fruchtbare Gebiet der Gemeinde verteilt. Rüti, Bergi, Zun, Tümmlen, Boden, Leim, Degenbalm, Hetzig, Rieten, Laui, Mattli, Husmatt, Schilti, Tannen und wie sie alle heissen, wurden seit Jahrhunderten von eingesessenen Morschacher Familien bewirtschaftet. Auf vielen davon sassen zeitweise auch Vertreter der Familie Immoos. Das Leben im Bergdorf Morschach wurde bis zur Belle Epoque von den Bauernfamilien dominiert. / Life in the mountain village Morschach was dominated until the Belle Epoque of the farming families. weiterlesen