Wie unsere Urgrosseltern und deren Vorfahren in der Innerschweiz Waren transportierten und Reisen unternahmen. / How our great-grandparents and their ancestors transported goods and traveled in the canton of Schwyz.

08.10.2016

English text below!

Wir Menschen des beginnenden 21. Jahrhunderts sind uns an eine übergreifende, freie Mobilität, verbunden mit einem riesigen Verkehrsaufkommen auf Strasse, Schiene und in der Luft, gewohnt. Die meisten Leute sind viel unterwegs, sei es als Pendler, Berufstätige, bei der Freizeitbeschäftigung oder als Ferienreisende. Ein Ziel auf unserem Planeten zu erreichen, stellt für die meisten Menschen unseres Landes kein unlösbares Problem dar, von den vielen Staus auf den Strassen oder dem Gedränge in den öffentlichen Verkehrsmitteln einmal abgesehen. Unsere Ahnen hätten sich so etwas nicht einmal in den allerkühnsten Träumen vorstellen können. Und die meisten unserer heutigen Zeitgenossen haben keine genaue Vorstellung mehr, wie Verkehr vor 1900 oder noch früher in unserer Schwyzer Heimat eigentlich funktionierte. Wie unsere Urgrosseltern und deren Vorfahren in der Innerschweiz Waren transportierten und Reisen unternahmen. / How our great-grandparents and their ancestors transported goods and traveled in the canton of Schwyz. weiterlesen

Als die Automobile in Morschach Pferden, Kutschen und Morschachbahn den Garaus machten. / As the cars in Morschach the horses, carriages and the railway made a full end.

29.09.2016

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Mobilität war für die Menschen immer schon faszinierend. Wenn man im Nachhinein beobachtet, mit welchem Enthusiasmus edelste Reitpferde gezüchtet, elegante Wagen und Kutschen gebaut wurden, kann man verstehen, dass Mann etwas darstellte, wenn er in der Lage war, Distanzen schneller zurückzulegen als zu Fuss. Seine Kutsche oder eben später seine Limousine vorfahren zu lassen, war etwas Besonderes und damals noch wenigen vorbehalten. Fortbewegungsmittel übten auch darum eine besondere Faszination auf uns Menschen – oder besser formuliert – auf uns Männer aus. Als die Automobile in Morschach Pferden, Kutschen und Morschachbahn den Garaus machten. / As the cars in Morschach the horses, carriages and the railway made a full end. weiterlesen

Als die Tennis- und Golfbälle in die Innerschweiz und nach Morschach flogen! / As the tennis balls and golf balls were flying to Central Switzerland and to Morschach!

23.09.2016

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Heute weiss fast jedes Kind, dass Tennis und Golf zwei Ballsportarten sind. Vielleicht denkt hie und da noch jemand, dass Golf doch ein deutscher Personenwagen sei. Was auch gar nicht so daneben liegt, heisst doch das Auto nach der Sportart. Tennisplätze und –clubs gibt es zu Hauf, Golfplätze in allen Regionen mehr und mehr. Als die Tennis- und Golfbälle in die Innerschweiz und nach Morschach flogen! / As the tennis balls and golf balls were flying to Central Switzerland and to Morschach! weiterlesen

Unsere Heimatgemeinde Morschach ist „steinreich“ – geheimnisvolle Steinbrocken erzählen spannende Geschichten. / Our home community Morschach is „vastly rich“ – mysterious rocks tell exciting stories.

19.08.2016

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Schon die Kinder in der Primarschule haben es gelernt. Unser schönes Schwyzerland war vor langer Zeit mehrmals von den Eiszeiten betroffen. Vor 20’000 Jahren, in der letzten Eiszeit, lagen grosse Teile des Kantons Schwyz unter den gewaltigen Eismassen der alpinen Getscher begraben. Auch das Gebiet des Alten Landes Schwyz wurde bei dieser Eiszeit fast vollständig von Gletschern überdeckt. Nur die hohen Gipfel der Berge ragten einsam über das Eis. Die höchsten Teile des Rigimassivs, der Gipfel des grossen Mythens, des Fronalpstocks und der anderen umliegenden höchsten Berge dürften die Eiswüste überragt haben, obwohl sie damals vermutlich noch keine Namen hatten. Es muss fast wie in der Antarktis ausgesehen haben. Das Klima war lebensfeindlich und eiskalt. Unsere Heimat mit den Dörfern Morschach, Brunnen und Schwyz lag unter dem dicken Eispanzer begraben. Unsere Heimatgemeinde Morschach ist „steinreich“ – geheimnisvolle Steinbrocken erzählen spannende Geschichten. / Our home community Morschach is „vastly rich“ – mysterious rocks tell exciting stories. weiterlesen

Neben Axenstein und Axenfels konnte man in Morschach noch in etwa einem Dutzend Hotels, Pensionen und Gasthäuser einkehren. / Besides Axenstein and Axenfels you could still come in about a dozen Hotels and Inns in Morschach.

18.06.2016

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Eine kleine „Wirtschaftsgeschichte“ von Morschach zur Erinnerung

Dass Morschach in früherer Zeit neben Gstaad, St. Moritz. Grindelwald, Interlaken oder Zermatt ebenfalls zu den berühmten Tourismus-Destinationen in der Schweiz gehörte, ist vielen Leuten unbekannt. Dass es grosse, heute nicht mehr vorhandene „Hotelkästen“ gab, daran können sich ältere Leute noch erinnern. Spätestens dann, wenn sie bei einem Spaziergang im Gebiet des Axensteins auf die wenigen noch vorhandenen Überreste stossen.

Wird von der Blütezeit Morschachs berichtet, sind meistens nur die ganz grossen Hotels Axenstein und Parkhotel sowie Axenfels aus der Belle Epoque ein Thema. Die anderen etwas kleineren Betriebe geraten gerne in Vergessenheit. Dabei rundeten gerade diese Betriebe das touristische Angebot auch für die „Normalbürger“ in einem gesunden Mass ab und trugen wesentlich zum guten Rufe des Dorfes auf der Sonnenterrasse über dem See bei. Neben Axenstein und Axenfels konnte man in Morschach noch in etwa einem Dutzend Hotels, Pensionen und Gasthäuser einkehren. / Besides Axenstein and Axenfels you could still come in about a dozen Hotels and Inns in Morschach. weiterlesen

Zwei Rekorde: Der älteste Bahndirektor und der amtsälteste Zivilstandsbeamte des ganzen Landes arbeiteten und wohnten in Morschach. / Two records: The oldest railway director and the most senior civil status officials of the whole country worked and lived in Morschach.

31.05.2016

(English translation below)

Morschach hat zwei interessante Arbeitsrekorde zu vermelden, von denen nur noch die wenigsten wissen! Beide Rekordhalter lebten und arbeiteten in Morschach. Der eine war ein waschechter Bürger von Morschach, aus einer seit langem eingesessenen Familie, der andere ein Zugezogener junger Idealist, später Unternehmer, der Morschach aus beruflichen Gründen zu seiner Wahlheimat machte. Beide liebten das Dörflein über dem Vierwaldstättersee und setzten sich bis zum Todestage für Morschach, die Gemeinde, Land und Leute ein. Der „Waschechte“ und jüngere als Gemeindeschreiber, Politiker in Gemeinde, Bezirk und Kanton, Zivilstandsbeamter und Landwirt, der „Zugezogene“ und ältere als Handwerker, Eisenbähnler, Depotchef, Betriebsleiter und Bahndirektor der Brunnen-Morschach-Axenstein Bahn (BrMB). Beide Lebenswege kreuzten sich oft. Sie kannten einander gut, geschäftlich und privat. Die Rede ist von Otto Klein, Direktor der Morschach-Bahn und Alois Immoos-Auf der Maur, Zivilstandsbeamter und Landwirt auf der Degenbalm. Zwei Rekorde: Der älteste Bahndirektor und der amtsälteste Zivilstandsbeamte des ganzen Landes arbeiteten und wohnten in Morschach. / Two records: The oldest railway director and the most senior civil status officials of the whole country worked and lived in Morschach. weiterlesen