Das Gleichnis vom Weizenkorn und Schachbrett funktioniert nicht gleich wie die Generationenmethodik in der Genealogie. / The parable of the grain of wheat and chessboard does not work the same as the generation mechanism in genealogy.

26.05.2016

(English translation below)

Haben Sie schon von der Schachbrettlegende von Sissa ibn Dahir gehört? Sie haben keine Ahnung davon? Dann wird es höchste Zeit! Hier die Kurzfassung:
Für die Erfindung des Schachspiels bot der König dem Sohne Dahirs, einem weisen Brahmanen, die Erfüllung eines Wunsches. Dieser wollte nur mit Weizenkörnern belohnt werden. Einfach ein Weizenkorn auf das erste der 64 Felder des Spielbretts und auf jedes weitere Feld das Doppelte. Der König lachte und meinte, diese Belohnung würde ihn nicht so teuer zu stehen kommen. Wer jedoch nur etwas Mathematik versteht, weiss, dass sich der König gewaltig getäuscht hatte und für dumm verkauft wurde.
Die Lösung dieser Aufgabe kann heute fast in jedem Mathematikbuch nachgeschlagen werden. Und, sie hat vordergründig eine grosse Ähnlichkeit mit der Generationenmethodik, mit der sich jede Ahnenforscherin und jeder Ahnenforscher zu beschäftigen hat. Das Gleichnis vom Weizenkorn und Schachbrett funktioniert nicht gleich wie die Generationenmethodik in der Genealogie. / The parable of the grain of wheat and chessboard does not work the same as the generation mechanism in genealogy. weiterlesen

In der Genealogie gibt es nichts, was es nicht gibt, man entdeckt immer familiäre Neuigkeiten. / In genealogy, there is nothing that does not exist, one discovers always familiar news.

19.05.2016

(English translation below)

Wenn man sich auf das Abenteuer Ahnenforschung eingelassen hat, erlebt man immer wieder, dass es in der Genealogie nichts gibt, was es nicht gibt oder was es nicht geben sollte oder dürfte.

Da gibt es keine Familie und keine Pfarrei, in der alles lupenrein abgelaufen ist. Man sollte auch immer daran denken, der Pfarrer wusste damals fast alles, bei den Katholiken vieles auch aus dem Beichtstuhl. Einiges floss in die Eintragungen der Kirchenbücher. Manches mehr oder weniger versteckt in Bemerkungen, Verklausulierungen oder lateinischen Einträgen. In der Genealogie gibt es nichts, was es nicht gibt, man entdeckt immer familiäre Neuigkeiten. / In genealogy, there is nothing that does not exist, one discovers always familiar news. weiterlesen