Alles Bokeh oder was?

Datum: 19. Januar 2020

Bokeh für ambitionierte Fotografinnen und Fotografen – oder alles über die fotografische Qualität der kunstvoll angewandten Schärfe und Unschärfe

Was für einen angefressenen Golfer oder eine angefressene Golferin das Green (die besonders kurz geschnittene und wie ein teurer Orientteppich gepflegte und heraus geputzte, rundliche Rasenfläche am Ende jeder Golfbahn, auf der sich die Fahne und das finale Ziel jedes Golfbällchens, das Hole (Loch) befinden), ist für fortgeschrittene Fotokünstler eben das etwas geheimnisvolle Bokeh (den, nicht nur durch die Blende festgelegten Bereich der Schärfentiefe des Objektivs, nämlich den unscharf abgebildeten Bereich (meistens im Hintergrund) des aufgenommenen Bildes, auf dem das scharf abgebildete Motiv final besser zur Geltung kommt).
Der Vergleich hinkt ein klein wenig – aber das ist normal, passt hier aber wunderbar, weil die beiden Hobbys Golf und Fotografie bei Amateuren und Profis ungefähr das selbe Potenzial an „Angefressenheit“ aufweisen. Zum Glück gibt es in der Fotografie keine Stärkeneinstufung (Handicapzahl) wie bei den Golfern ….. oder etwa heimlich doch (Anzahl der Likes bei FB oder der Pulsewert bei 500px)?
In diesem Blogartikel erfährst du (fast) alles über das geheimnisvolle japanische Wort Bokeh und dessen Auswirkung in der Fotografie. Alles Bokeh oder was? weiterlesen

Hyperfokale Distanz – ein gutes Hilfsmittel für durchgehend scharfe Landschaftsfotos

Datum: 10. April 2019

Maximale Schärfentiefe in der Landschaftsfotografie – keine grosse Hexerei! Wir erklären es hier ganz einfach.

 

Bei den meisten Landschaftsaufnahmen möchte man ja gerne von vorne bis hinten alles wunderbar scharf abgebildet haben. Manchmal ist das gar nicht so einfach zu realisieren. Fast jeder Landschaftsfotograf hat schon Fotos aufgenommen, bei denen ein tolles Motiv mit einem sogenannten Eyecatcher, schöne Blumen (z.B. Krokusse) oder Tiere aber dann auch mit einem schönem Mittel- und interessantem Hintergrund, bei tollem Licht einfach nicht überzeugte. Obwohl man mit einem Weitwinkelobjektiv vom Stativ aus und mit Fernbedienung arbeitete, Verwacklungen also ausschliessen konnte, war entweder der Vodergrund wunderbar scharf, dafür happerte es mit gut sichtbarer Unschärfe beim Hintergrund oder auch umgekehrt. Die Problematik des Fokussierens, ob automatisch oder manuell, meistens zu weit in Richtung unendlich, ist vielen nicht so erfahrenen Fotografinnen und Fotografen schon zum Verhängnis geworden; da nützte auch eine tüchtige Portion Nachschärfung bei der Entwicklung des Bildes nicht mehr viel. Was kann man dagegen tun?

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