Walser-Familien in Morschach und Innerschweizer Bergdörfern / Walser families in Morschach and mountain villages in Central Switzerland

18.04.2017

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Ein Beitrag zur Klärung der «sekundären Verwalserung» in der Innerschweiz

Dass die Walser ein alemannisches, deutsch sprechendes, urchiges und zähes Bergvolk des Alpenraums sind, welches in längst vergangenen Zeiten aus ihrer Ur-Heimat, dem oberen Teil des heutigen Kantons Wallis ausgezogen ist und in mehreren Schüben einer inneralpinen Völkerwanderung weitere Alpengebiete vor allem nach Süden, in die italienischen Täler des Pomatt und in einige südlich des Monte Rosa erschlossen hat sowie auch ostwärts Ursern und Rätien besiedelte, ist allgemein bekannt und heute wissenschaftlich gut erforscht.
Andere Wanderrouten der Walser ins St. Gallische, nach Lichtenstein, Tirol und Vorarlberg bis ins Kleinwalsertal, sind etwas weniger erforscht und geklärt. Gering dokumentiert und nicht ausreichend erforscht sind hingegen spätere Wanderbewegungen von Walser-Familien durch die Schöllenen, das Reusstal hinunter ins Urnerland und in die Gebiete um den Vierwaldstättersee des Kantons Schwyz, auch in Gebiete von Ob- und Nidwalden und das Glarnerland. Dazu möchte dieser Artikel einen kleinen Beitrag leisten.
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Unsere Heimatgemeinde Morschach ist „steinreich“ – geheimnisvolle Steinbrocken erzählen spannende Geschichten. / Our home community Morschach is „vastly rich“ – mysterious rocks tell exciting stories.

19.08.2016

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Schon die Kinder in der Primarschule haben es gelernt. Unser schönes Schwyzerland war vor langer Zeit mehrmals von den Eiszeiten betroffen. Vor 20’000 Jahren, in der letzten Eiszeit, lagen grosse Teile des Kantons Schwyz unter den gewaltigen Eismassen der alpinen Getscher begraben. Auch das Gebiet des Alten Landes Schwyz wurde bei dieser Eiszeit fast vollständig von Gletschern überdeckt. Nur die hohen Gipfel der Berge ragten einsam über das Eis. Die höchsten Teile des Rigimassivs, der Gipfel des grossen Mythens, des Fronalpstocks und der anderen umliegenden höchsten Berge dürften die Eiswüste überragt haben, obwohl sie damals vermutlich noch keine Namen hatten. Es muss fast wie in der Antarktis ausgesehen haben. Das Klima war lebensfeindlich und eiskalt. Unsere Heimat mit den Dörfern Morschach, Brunnen und Schwyz lag unter dem dicken Eispanzer begraben. Unsere Heimatgemeinde Morschach ist „steinreich“ – geheimnisvolle Steinbrocken erzählen spannende Geschichten. / Our home community Morschach is „vastly rich“ – mysterious rocks tell exciting stories. weiterlesen

Das Wappen der Familie Immoos von Morschach, Schwyz, Ingenbohl. / The crest of arms of the family Immoos Morschach, Schwyz, Ingenbohl.

24.07.2016

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Ursprung:
Das Wappen der Familie Immoos mit Bürgerrecht von Morschach, Kanton Schwyz, früher auch Zmoß, Moos und im Moos in Kirchenbüchern und Urkunden eingetragen, stammt von ihren Urahnen aus dem Kanton Uri, den Ministerialen von Moos des Klosters Disentis, im 13. Jahrhundert in Andermatt und Wassen eingesessen. Das älteste Siegel von Walter von Moos von Ursern (nur mit einem schreitenden Bär) stammt von 1309, das erste Siegel mit einem steigenden Bär und einem Stern besass ab 1364 Ritter Jost von Moos. Ritter Heinrich von Moos (1328-1358 in Urkunden fassbar) hat den roten, sechszackigen Stern im Wappen der von Moos eingefügt. Das Wappen der Familie Immoos von Morschach, Schwyz, Ingenbohl. / The crest of arms of the family Immoos Morschach, Schwyz, Ingenbohl. weiterlesen

Der Schiffsführer Immoos profitierte vom Tourismusboom der Belle Epoque in Ingenbohl-Brunnen am Vierwaldstättersee. / The skipper Immoos benefited from the tourism boom of the Belle Epoque in Ingenbohl-Brunnen on Lake Lucerne.

10.07.2016

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Der Vierwaldstättersee, die hohen teilweise mit „ewigem“ Eis bedeckten Berge, das geschichtsträchtige Rütli, die nahe Tellskapelle, Treib, Seelisberg und die „altfreie Republik“ Gersau deckte viele Wünsche der Reisenden in der Belle Époque nach Erholung in einem guten Klima, nach grandiosen Bergpanoramen um dem wilden Urnersee sowie die Nähe zu historisch bedeutsamen Stätten in idealer Weise ab.

Davon profitierte nicht nur Luzern, Morschach und Seelisberg, sondern auch das idyllische Uferdorf Brunnen bei Ingenbohl.

Das kleine Dorf am Vierwaldstättersee war von Fischern und Schiffleuten bewohnt, bis es durch die Eröffnung der Gotthardroute eine wichtige Bedeutung als Verladeort und Zollstation für den Viehhandel zwischen Nord und Süd bekam.

Bis anfangs 19. Jahrhundert war der Ort von Fischern, Schiffern und Bauern geprägt. Mit dem vermehrten Schiffverkehr durch die neuen Dampfschiffe auf dem Vierwaldstättersee, dem Bau und der Eröffnung der Axenstrasse 1865 sowie der Eröffnung der Gotthardbahn entwickelte sich das Dorf am See zu einem der bekanntesten Fremdenverkehrsorte der Innerschweiz, mit Hotels der Belle Epoque und illustren Gästen wie Königen, Dichtern und Komponisten. Der Schiffsführer Immoos profitierte vom Tourismusboom der Belle Epoque in Ingenbohl-Brunnen am Vierwaldstättersee. / The skipper Immoos benefited from the tourism boom of the Belle Epoque in Ingenbohl-Brunnen on Lake Lucerne. weiterlesen

Wagemutige Haudegen, Hasardeure und sogar Helden unter den Immoos von Morschach. / Daring swashbuckler, gamblers and even heroes among Immoos of Morschach.

26.06.2016

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Nicht nur kräftige Männer wie der landesweit bekannte starke Styger, sondern auch andere mutige, heldenhafte und innovative Kerle hat es in Morschach einige gegeben. Und es gibt sie vermutlich heute immer noch.
Auch unter den Immoos von Morschach scheint es einige wagemutige Haudegen und Hasardeure gegeben zu haben. Jedenfalls wird in den alten Dokumenten, Büchern und Familienakten so einiges Interessantes, Heldenhaftes und Wagemutiges über gewisse Vertreter der Familie Immoos berichtet. Wagemutige Haudegen, Hasardeure und sogar Helden unter den Immoos von Morschach. / Daring swashbuckler, gamblers and even heroes among Immoos of Morschach. weiterlesen

Am Kirchweg Ingenbohl wuchs Padre Emilio, eine heute bei uns fast vergessene, humanitäre Persönlichkeit auf. / At the way to the church Ingenbohl Padre Emilio grew up, a joining us today almost forgotten, humanitarian personality.

29.05.2016

(English translation below)

Wenn man in Ingenbohl den alten Weg hinauf zur Kirche spaziert und an den betagten Häusern vorbeikommt, weiss heute beinahe niemand mehr, dass in einem dieser Häuser interessante Personen des damaligen Ingenbohl wohnten. Am Kirchweg Ingenbohl wuchs Padre Emilio, eine heute bei uns fast vergessene, humanitäre Persönlichkeit auf. / At the way to the church Ingenbohl Padre Emilio grew up, a joining us today almost forgotten, humanitarian personality. weiterlesen

Hotelier und Dorforiginal Franz Greter, Morschach – bis heute unvergessen. / Hotelier and village Original Franz Greter, Morschach – unforgotten until today.

28.05.2016

(English translation below)

Meine Generation und die älteren Leute der Region können sich noch gut daran erinnern. An lauen Sommerabenden und –nächten bei Wochenenden kam man nicht umhin, nach Morschach zu ziehen, wenn man etwas der besonderen Art erleben wollte. Sie haben es erraten: Das Freiluftdancing des Hotels Fronalp lockte die jungen Leute damals scharenweise nach Morschach. Hotelier und Dorforiginal Franz Greter, Morschach – bis heute unvergessen. / Hotelier and village Original Franz Greter, Morschach – unforgotten until today. weiterlesen