Sagenumwobene Einsiedelei Tschütschi / The legendary hermitage Tschütschi

02.12.2016

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Etwa 20 Gehminuten oberhalb Rickenbach bei Schwyz findet der Wanderer oder die Wandererin eine versteckte Einsiedelei. Ganz verträumt steht in einer kleinen Waldlichtung eine schmucke Kapelle. Nicht weit davon entfernt ein kleines, weiss verputztes altes Holzhaus auf einem Mauersockel, das Waldbruderhaus und ein kleiner hölzerner Stall. Diese Einsiedelei soll uralt sein und laut Untersuchungen und Funden aus dem frühen 13. Jahrhundert stammen. Sagenumwobene Einsiedelei Tschütschi / The legendary hermitage Tschütschi weiterlesen

Wie unsere Urgrosseltern und deren Vorfahren in der Innerschweiz Waren transportierten und Reisen unternahmen. / How our great-grandparents and their ancestors transported goods and traveled in the canton of Schwyz.

08.10.2016

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Wir Menschen des beginnenden 21. Jahrhunderts sind uns an eine übergreifende, freie Mobilität, verbunden mit einem riesigen Verkehrsaufkommen auf Strasse, Schiene und in der Luft, gewohnt. Die meisten Leute sind viel unterwegs, sei es als Pendler, Berufstätige, bei der Freizeitbeschäftigung oder als Ferienreisende. Ein Ziel auf unserem Planeten zu erreichen, stellt für die meisten Menschen unseres Landes kein unlösbares Problem dar, von den vielen Staus auf den Strassen oder dem Gedränge in den öffentlichen Verkehrsmitteln einmal abgesehen. Unsere Ahnen hätten sich so etwas nicht einmal in den allerkühnsten Träumen vorstellen können. Und die meisten unserer heutigen Zeitgenossen haben keine genaue Vorstellung mehr, wie Verkehr vor 1900 oder noch früher in unserer Schwyzer Heimat eigentlich funktionierte. Wie unsere Urgrosseltern und deren Vorfahren in der Innerschweiz Waren transportierten und Reisen unternahmen. / How our great-grandparents and their ancestors transported goods and traveled in the canton of Schwyz. weiterlesen

Als die Telefonnummern unserer Gross- oder Urgrosseltern noch drei- oder vierstellig waren! / As the telephone numbers of our grandparents or great-grandparents were still three or four digits!

27.09.2016

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Eigentlich war ich ja noch zu klein, um mich wirklich in Echtzeit an das Telefon in unserem Hause zu erinnern. Aber ich erinnere mich dank den Fotos und Erzählungen meiner Eltern und Verwandten daran. Bei uns in der Metzghofstatt, im Hause meiner Grossmutter Elisabeth Abegg-Holdener, musste ein Telefonapparat aus verschiedenen Gründen her. Die Abegg-Kinder waren alle ausgeflogen, bis auf meine Mutter Marie-Agnes, die mit ihrer Familie, eben uns Immoosen, im Abegghause wohnte und die alte Mutter unterstützte. Ihre Schwester zog sogar in die grosse, ferne Stadt Zürich und eine Cousine war Lehrerin in Paderborn (D). Da musste doch so ein Telefon her, um sich alles erzählen zu können, was da so passierte. Als die Telefonnummern unserer Gross- oder Urgrosseltern noch drei- oder vierstellig waren! / As the telephone numbers of our grandparents or great-grandparents were still three or four digits! weiterlesen

Die Axenstrasse, imposantes Bauwerk über dem Urnersee, in den Felsen gehauen und Touristenattraktion erster Güte. / The Axenroad, imposing structure above the Urnersee, carved into the rocks and top tourist attraction.

30.08.2016

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Jahrhundertelang führten vom Alten Lande Schwyz nur zwei Wege in den Kanton Uri. Einerseits führte der alte Saumpfad und Pilgerweg über die Schwyzerhöhe nach Morschach, weiter über die grünen Fluren am Abhang des Fronalpstocks in Richtung Tannen und von da steil hinunter nach Sisikon. Andererseits hatte man die Möglichkeit von Brunnen aus auf dem Seewege nach Flüelen zu gelangen. Einem direkten Weg dem See entlang setzten die massiven Felswände, welche beinahe senkrecht in den Urnersee abfallen, ein Ende. So mussten Personen, Vieh und Handelsgüter umständlich von der Strasse auf Schiffe und von diesen wiederum auf Fuhrwerke umsteigen oder umgeladen werden. Die Axenstrasse, imposantes Bauwerk über dem Urnersee, in den Felsen gehauen und Touristenattraktion erster Güte. / The Axenroad, imposing structure above the Urnersee, carved into the rocks and top tourist attraction. weiterlesen

Das Wappen der Familie Immoos von Morschach, Schwyz, Ingenbohl. / The crest of arms of the family Immoos Morschach, Schwyz, Ingenbohl.

24.07.2016

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Ursprung:
Das Wappen der Familie Immoos mit Bürgerrecht von Morschach, Kanton Schwyz, früher auch Zmoß, Moos und im Moos in Kirchenbüchern und Urkunden eingetragen, stammt von ihren Urahnen aus dem Kanton Uri, den Ministerialen von Moos des Klosters Disentis, im 13. Jahrhundert in Andermatt und Wassen eingesessen. Das älteste Siegel von Walter von Moos von Ursern (nur mit einem schreitenden Bär) stammt von 1309, das erste Siegel mit einem steigenden Bär und einem Stern besass ab 1364 Ritter Jost von Moos. Ritter Heinrich von Moos (1328-1358 in Urkunden fassbar) hat den roten, sechszackigen Stern im Wappen der von Moos eingefügt. Das Wappen der Familie Immoos von Morschach, Schwyz, Ingenbohl. / The crest of arms of the family Immoos Morschach, Schwyz, Ingenbohl. weiterlesen

Alle Schwyzer sind früher oder später einmal in unser Land eingewandert. / All people in Schwyz are sooner or later emigrated again in our country.

16.06.2016

(English translation below)

Fast jeder Schweizer und Schwyzer ist stolz auf sein Bürgerrecht und seinen Bürgerort in einer Gemeinde. Das Heimatrecht hat man dort, wo die Familie herstammt oder wo man sich irgendwann einbürgern konnte. Das Wort „Heimat“ stammt ursprünglich aus dem Althochdeutschen „heimingi“ und bedeutete „Heimat, Wohnstätte, Wohnplatz, Wohnung, auch Stammgebiet“.
Fragt man die Leute, was denn für sie Heimat bedeutet, erhält man ganz verschiedene Antworten. Heimat ist für die einen Menschen dort, wo man geboren und aufgewachsen ist. Für viele andere aber eben da, wo man wohnt, wo man sich wohlfühlt, wo man sich am richtigen Platz wähnt, wo sich die Familie aufhält, wo man zu Hause ist. Heimat ist heute für viele Menschen weniger ein spezieller Ort oder ein Land, als vielmehr ein besonderes Gefühl. Heimat ist da, wo man sich geborgen, geschützt und verstanden fühlt. Das kann überall auf unserer Welt sein. Alle Schwyzer sind früher oder später einmal in unser Land eingewandert. / All people in Schwyz are sooner or later emigrated again in our country. weiterlesen

Die Krux mit der wechselnden Schreibweise von Familiennamen / The difficulty with the changing spelling of surnames

02.06.2016

(English translation below)

Wer heute in einem Telefonbuch – sei es elektronisch oder noch in Papierform – nach Familiennamen sucht, macht manchmal interessante Entdeckungen. Es finden sich unter einem Namen manchmal ganz verschiedene Schreibweisen des gleichen Namens. Sucht man nach Meier, findet man z.B. noch Meyer, Meyr, Maier, Mayer, Mayr, Majer und Maiers oder auch bei Schmid, Schmied, Schmitt, Schmidt. Auch bei anderen Namen ist dieses Phänomen weit verbreitet. Es gibt unendlich viele Familiennamen in den verschiedensten Schreibweisen. Manche Namen kommen heute noch sehr häufig vor, andere jedoch sind bereits verschwunden. Den Grund dafür hat man im Mittelalter zu suchen. Die Krux mit der wechselnden Schreibweise von Familiennamen / The difficulty with the changing spelling of surnames weiterlesen