Militärdienst ist des Schweizers Pflicht; oder wie der Grossvater, so der Enkel, was dabei zum Vorschein kam war Zufall! / Military service is the duty of the Swiss; or like the grandfather, so the grandson, what came to light was coincidence!

12.10.2016

English text below!

Eine kleine eidgenössische Kavallerie-Geschichte

Steinbrück’s Kavallerie hätte sich gewaltig gewundert, wäre sie, wie so leichtfertig angedroht, bei den Eidgenossen über die Grenze galoppiert. Obwohl die berittene Truppe vor über 40 Jahren in der Schweiz – als letztem Land Europas notabene – 1972 abgeschafft wurde, lebt sie munter allerorts in Kavallerievereinen, paramilitärischen Kavallerieorganisationen und Kavallerieveteranenvereinigungen weiter. Sogar die historischen Uniformen werden dabei manchmal noch getragen. Vermutlich wäre es ein Leichtes gewesen, genügend Reiter zu mobilisieren, um den Steinbrück’schen Husaren die Stirn und an der Grenze gebührend halt zu bieten. Vor 1972 und früher sowieso, denn fast keine andere Truppengattung hatte so einen Zusammenhalt, einen Kampfgeist und rückte mit seinem besten Freund, dem «Eidgenoss» ein, wie damals die Angehörigen der Kavallerie.

Was ist passiert, dass sogar der Bleistift mit mir in heroisch-militärische Sphären geritten ist? Die Ursache ist schnell erklärt. Eine kleine Holzkiste aus Vaters Nachlass ist die Schuldige. Hebt man bei solchen Wunderkisten den Deckel an, wird man in phantastische Begebenheiten und Geschichten entführt.

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Für diese Kavallerie-Geschichte gab eine alte Militärfotografie den Startschuss. Ich musste nur meinen Teil beitragen, beim Entdecken, Ermitteln und Suchen der nötigen Informationen. Ich konnte es fast nicht glauben, was da alles durch dieses unscheinbare und schon leicht beschädigte Bild zum Vorschein kam.

alois-immoos-1882-dragonerFrüher war es üblich, dass man sich in der Rekrutenschule fotografieren liess, als Erinnerung an und Beweis für den strengen Dienst am Vaterland. Fotografen in der Nähe der Kasernen spezialisierten sich für die Aufnahmen und generierten sich ein lukratives Standbein im Erwerbsleben. Damals war Fotografie noch nicht jedermanns Sache und reserviert für spezielle Anlässe. Sucht man im Internet nach solchen Fotos, stellt man fest, dass fast alle Aufnahmen nach dem gleichen Muster geknipst wurden. Nach Jahrzehnten kommen dann diese Bilder in Kisten und Schatullen bei Nachlässen oder eingeklebt in Familienalben wieder zum Vorschein – und erzählen ihre Geschichte.

Nun war der Spürsinn in mir geweckt. «Der Genealogie-Kommissar hatte einen Fall!» Auf der etwas in die Jahre gekommenen Militärfotografie ist ein junger Mann abgebildet. Er trägt eine alte Uniform, ist mit einem Säbel bewaffnet und steht stramm neben einem Mäuerchen mit Kandelaber und Gartentor. Eben das oben erwähnte Muster! Beim jungen Mann handelte es sich um meinen Grossvater, Alois Immoos, geboren 1882, ab der Degenbalm in Morschach. Das Bild war (zum Glück) von meinem Vater mit Bleistift beschriftet worden. Alle weiteren Informationen, die ich hier erzählen kann, mussten durch mich ermittelt und aus dem Bild gesaugt werden.

Version 2Die Rückseite des Fotos verriet mir, dass die Aufnahme in der Stadt Aarau gemacht worden war, bei einem Fotograf A. Schatzmann in der Casinostrasse, neben der katholischen Kirche. Das ist insofern von Wichtigkeit, weil somit fest stand, dass mein Grossvater die Rekrutenschule vermutlich eher 1901 oder 1902, im Alter von eher 19 oder 20 Jahren, in der Kaserne Aarau geleistet hatte. In der Kaserne Aarau wurden Infanteristen und Kavalleristen ausgebildet. Die unten abgebildete alte Kavalleriekaserne steht meines Wissens heute noch im Kasernengelände, mitten in der Stadt Aarau.

Version 3

Nach Recherchen über alte Uniformen, war schnell klar, die Truppengattung war ganz sicher Kavallerie. Mein Grossvater trug die Kavallerieuniform (Ordonnanz 1898) und den dazugehörenden Kavalleriesäbel. Wie mir ein Kenner der Firma Kostümverleih Kaiser mitteilte, ist das Modell des Säbels der Ordonnanz 1896 oder 1902 zuzuordnen. Eine genauere Aussage ist aufgrund der Darstellung auf dem alten Foto nicht mehr möglich. Der Unterschied zwischen den Modellen von 1896 und 1902 ist, dass das kleine Stück vom Handschutz abgebogen wurde. Es befindet sich auf unserem farbigen Uniformbild auf der rechten Seite und macht einen Bogen nach unten. Auf dem alten Bild mit Alois Immoos kann man das aber nicht so genau sehen. Sein Tschako mit dem hellen Busch (Fellraupe genannt) weist ihn als «Guide» aus. Die Dragoner hatten eine schwarze Fellraupe. In der Abbildung unten ist die Uniform der Ordonnanz 1898 eines Dragoner Feldweibels (Rangabzeichen an den Ärmeln, schwarze Fellraupe am Tschako) in Farbe abgebildet. Die Aufgabe der Guiden-Kompagnie bestand vor allem aus Melde- und Stafettendienst, Aufklärungspatrouillen, Bewachung der Hauptquartiere der Divisionen sowie aus heerespolizeilichen Aufgaben.

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Kostüm Kaiser AG; 4147 Aesch; www.kostuemkaiser.ch

Eigentlich war es verständlich, dass der Bauern- und Hotelierssohn von der Degenbalm diese Laufbahn einschlagen musste. Pferde standen auf der Degenbalm für Landwirtschaft und Hotel immer im Stall. Der Umgang mit diesen rassigen Haustieren zum Reiten und Ziehen musste gelernt sein. Dies lernte man am besten im Militär. Die Kavallerie und der Train waren in der vormotorisierten Zeit in der Armee Elitetruppen, vor allem die Kavallerie mit Dragonern und Guiden. Dort Dienst zu leisten, vor allem bei den Guiden, galt als eine besondere Ehre.

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Eine Guidenkompagnie beim täglichen Turnen auf dem Pferd und Teile der Kavallerie bei der Mobilmachung 1914 geben einen Einblick in den Dienstbetrieb zu Beginn des 20. Jahrhunderts, wie ihn mein Grossvater, Alois Immoos, mit Leib und Seele erfahren hat.

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Viele Bauernsöhne leisteten ihren Militärdienst im Train (Arbeitspferde) oder in der berittenen Truppe bei der Kavallerie. Mein Grossvater durfte den Umgang mit den Pferden in Aarau militärisch erlernen, damit er seinen eigenen «Eidgenoss» zu den anderen Pferden in den Stall stellen konnte. Auf der alten Postkarte unten wird ein «Eidgenoss», wie man die Reitpferde der schweizerischen Kavallerie nannte, in der Kaserne Aarau von einem Offizier (links) gemustert.

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Damals war Korpskommandant Ulrich Wille, im 1. Weltkrieg dann General, der Chef der Schweizer Armee und somit auch höchster Vorgesetzter von meinem Grossvater. Wie hoch das Ansehen der Kavallerie in der Truppe war, lässt sich auch daran ablesen, dass sich die allerhöchsten Offiziere meistens beritten von den Fotografen ablichten liessen. Auch General Henry Guisan bleibt den meisten «hoch zu Ross» in Erinnerung.

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Hier könnte ich den Bericht beenden, wäre da nicht noch «Meister Zufall» ins Spiel gekommen. Wie alle Schweizermänner wurde auch der Enkel, also meine Wenigkeit, ausgehoben und 1968 in die Rekrutenschule aufgeboten. Das Aufgebot lautete: Motordragoner, Kaserne Aarau. In der gleichen Kaserne, in der gleichen Schule, einfach 68 Jahre später musste der Enkel militärische Disziplin lernen. Nur wusste ich das damals alles noch nicht! Alles war noch gleich, die Gebäude etwas renoviert, die Ställe wie früher und eine Stallwache und die langen Brunnen sowie die Waschanlagen für das tägliche Baden des „Hintern“ der Dragoner waren immer noch in Betrieb. Damals setzte sich die Schule aus nur noch einer Schwadron Kavallerie und mehreren Kompagnien Motordragoner zusammen. 1970 leistete ich dort alle Dienste als Korporal und ein Jahr später als Fourier für die Unteroffiziersschule aller Truppen inklusive der noch bestehenden Kavallerie. Die Aufgaben waren auch noch ähnlich wie damals bei der Kavallerie: Aufklärung, Bewachung höchster Kommandoposten, Truppe zur Verfügung des Generals.

Version 2Das Abzeichen der Motordragoner (schwarz/weiss an meinen Waffenrock), hier in Farbe, mit den gekreuzenten Säbeln, unterschied sich von der Kavallerie nur durch das angedeutete Rad im unteren Teil. Gelb ist die Farbe der Leichten Truppen.

Im Bild unten 1 Korporal Ruedi Immoos (1948), Motordragoner und unten 2 Alois Immoos (1882), Guide in der Kavallerie.

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Eines bleibt mir von Aarau in Erinnerung, wie wenn es gestern gewesen wäre. Es war schon etwas Spezielles, Erhebendes, wenn die ganze Kavallerie-Schwadron nach dem Antrittsverlesen, in Formation und unter dem Hufgeklapper von mehr als 100 Pferden aus der Kaserne ritt. Manchem Beobachter, ob Offizier, Rekrut oder Passant, lief es dabei vermutlich kalt den Rücken hinunter. Und – manchmal schien es mir, als ob man noch die Trompetenklänge von früher als Echo durchs Kasernenareal schallen hören könnte  –  tempi passati!

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Bildquellen:

Titelbild: Dragoner in Formation aufgestellt in Wiggiswil, 1914-1918; Foto: Schweizerisches Bundesarchiv; Signatur CH-BAR#E27#1000/721#14095#850*; Wikipedia; Creativ-Common-Lizenz
Beitragsbild: Foto-Wunder-Kiste; Foto Ruedi Immoos; Familienarchiv Immoos
Beitragsbilder: Soldatenportrait Guide Alois Immoos; Foto A. Schatzmann, Aarau um 1901 oder 1902 und Rückseite mit Fotograf; Familienarchiv Immoos
Beitragsbild: Kavallerie-Kaserne Aarau; Ausschnitt aus einer alten Postkarte um 1900; privates Archiv
Beitragsbild: Uniform Dragonerfeldweibel Ordonnanz 1898 mit Säbel Ordonnanz 1867; Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von: Kostüm Kaiser AG; 4147 Aesch; www.kostuemkaiser.ch
Beitragsbild: Guiden beim Turnen auf dem Pferd in Dornachbrugg, 1914-1918; Foto Schweizerisches Bundesarchiv; Signatur CH-BAR#E27#1000/721#14095#1000*; Wikipedia; Creativ-Common-Lizenz
Beitragsbild: Kavallerie bei der Mobilmachung 1914; alte Postkarte; Schweiz. Armee. Cavallerie. Armée Suisse; Kavallerie in Formation reitend; Sammlung: Militärpostkarten | Nummer: 1832 | Ort: Zürich / Quelle: © VBS/DDPS / Mediathek VBS, siehe auch unten bei Links

Beitragsbild: Eidgenoss in der Kaserne Aarau bei der Musterung; alte Postkarte 1914; privates Archiv
Beitragsbild: Korpskommandant Ulrich Wille um 1909 auf der Alten Landstrasse vor seinem Gut Marienfeld in Meilen ZH; Quelle Jürg Fierz (Hsg): Rund um den Zürichsee, Alte Fotos aus den Zürcher Seedörfern, Orell Füssli Verlag, Zürich 1976; wikipedia; Urheber unknown, upload by Adrian Michael; Das Werk ist auch in den USA gemeinfrei
Beitragsbild: Abzeichen Motordragoner; am Waffenrock von R. Immoos

Beitragsbilder: Korporal Ruedi Immoos, Motordragoner-Korporal und Alois Immoos, Guide; Bilder aus dem Familienarchiv Immoos
Beitragsbild: Eine Kavallerie Mitrailleur Kompanie nach der Mobilmachung auf dem Marsch zum Kantonnement in Luzern und Umgebung, 1914-1918; Foto Schweizerisches Bundesarchiv; Signatur CH-BAR#E27#1000/721#14095#1815*; Wikipedia; Creativ-Common-Lizenz

 

Links und Textquellen:

Geschichte der schweizerischen Kavallerie
Schweizerische Kavallerie
Dragoner
Guiden
Kavallerie Schwadron 1972
Einmal Dragoner, immer Dragoner
Der Eidgenoss, Geschichte der Schweizer Kavallerie
Viele historische Fotos (Kavallerie) in der Mediathek VBS


English:

10.12.2016

Military service is the duty of the Swiss; or like the grandfather, so the grandson, what came to light was coincidence!

A little cavalry story

Steinbriick’s cavalry would have wondered wonderingly if it had been galloping across the frontier with the Swiss, as they had done with ease. Although the mounted force was abolished in Switzerland more than forty years ago – the last country in Europe – in 1972, it is still alive in cavalry clubs, paramilitary cavalry organizations and cavalry veterans‘ associations. Even the historical uniforms are still sometimes worn. Probably it would have been easy to mobilize enough riders to keep Steinbrück’s hussars on their foreheads and on the frontier. Before 1972 and earlier anyway, for almost no other group of troops had such a cohesion, a fighting spirit, and entered with his best friend, the „Eidgenoss,“ as then the members of the cavalry.

What happened, that the pencil with me rides in heroic-military spheres? The cause is quickly explained. A small wooden crate of father’s estate is the culprit. If you put the lid on such miracle chests, you are carried away into fantastic events and stories.

For this cavalry history, an old military photograph gave the starting shot. I just had to do my part in discovering, identifying and finding the necessary information. I could hardly believe what was happening because of this inconspicuous and easily damaged picture.

It used to be that you were photographed in the recruit school as a reminder and proof of the strict service to the fatherland. Photographers in the vicinity of the barracks specialized in the recording and generated a lucrative stand-by in the working life. At that time photography was not yet everyone’s business and reserved for special occasions. If you look for such photos on the Internet, you can see that almost all recordings were snapped according to the same pattern. After decades, these pictures will then appear in boxes and caskets with rebates or glued in family albums.

Now the sense of sensation had aroused in me. „The genealogical commissioner had a case!“ A young man was pictured on the old military picture. He is wearing an old uniform, is armed with a saber, and stands tightly beside a wall with a candelabrum and garden gate. Just the above-mentioned pattern! The young man was my grandfather, Alois Immoos, born 1882, from the Degenbalm in Morschach. The picture had been labeled with pencil by my father. All further information I can tell here had to be determined.

The back of the photo told me that the recording was made in the city of Aarau, with a photographer A. Schatzmann in the Casinostrasse, next to the Catholic church. This is important because it was clear that my grandfather had been a recruit school in the barrack Aarau probably in 1901 or 1902, at the age of 19 or 20 years. Infantry and cavalry were trained in Aarau.

After a search of old uniforms, it was clear that the crew was cavalry. My grandfather wore the Cavalry uniform Order 1898 and the accompanying cavalry bark.  As a connoisseur of the costume company Emperor informed me, the model of the saber is assigned to the Ordonnanz 1896 or 1902. A more accurate statement is no longer possible due to the representation on the old photo. The difference between the models of 1896 and 1902 is that the small piece was bent off the hand guard. It is on our colored uniform picture on the right and makes a bow down. On the old picture with Alois Immoos you can not see it exactly.His Tschako with the bright bush (Fellraupe) shows him as a guide. The Dragoons had a black one. The task of the guids consisted, above all, of reporting and prosecution, guarding the headquarters of the divisions, as well as of military police duties.

Actually it was understandable that the farmer and hotelier son of the Degenbalm had to take this career. Horses stood on the balancing platform for agriculture and hotel in the stable. It was necessary to learn how to handle these animals for riding and pulling. This was best learned in the military. The cavalry and the train were in the pre-engineered time in the army elite groups, especially the cavalry with dragoons and guids. To serve there, especially with the Guiden, was considered a special honor.

A Guiding Company in the daily gymnastics on the horse and parts of the cavalry during mobilization in 1914 give an insight into the service at the beginning of the twentieth century as my grandfather Alois Immoos has experienced with body and soul.

Many peasants did their military service in the train (workhorse) or in the mounted troops at the cavalry. My grandfather was allowed to learn how to deal with the horses in Aarau in order to be able to place his own „oath“ to the other horses. On the old postcard below, a riding horse is patterned by an officer (left). „Eidgenoss“ was the name of the horses of the Swiss cavalry. The picture was taken in the barracks Aarau.

At that time, Corps commander Ulrich Wille, in the First World War, was then the head of the Swiss Army and thus also the highest superior of my grandfather. The reputation of the cavalry in the troop is also shown by the fact that the most senior officers were usually photographed by the photographers. General Henry Guisan is also remembered most „high to Ross“.

Here I could end the report, if there were not yet „master coincidence“ come into play. Like all Swiss men, the grandson, that is to say, my solemnity, was lifted out, and in 1968 I was summoned to the recruit school. The order was as follows: Motordragoner, barracks Aarau. In the same barracks, in the same school, just 68 years later. Only I did not know that at the time! Everything was still the same, the buildings were renovated, the stables as before and a stable-keeping and the long wells as well as the washing facilities for the daily bathing of the „butt“ of the Dragoons were still in operation. At that time, the school consisted of only one Squadron cavalry and several companies of Motordragonese. In 1970, I carried out all the services as a corporal and a year later as Fourier for the unofficial school of all the troops including the cavalry. In the picture below 1 corporal Ruedi Immoos (1948), engine dragoon and down 2 Alois Immoos (1882) Guide in the cavalry.

The badge of the Motordragoner (black / white on my armor), here in color, with the crossed sabers, differed from the cavalry only by the indicated wheel in the lower part. Yellow is the color of the light troops.

One thing I remember, as if it had been yesterday. It was something special, something to be heard, when the entire squadron rode from the barracks after more than 100 horses, after the start of the attack, in formation, and under the hoofs. Many an observer, whether an officer, a recruit, or a passer-by, probably ran coldly down his spine. And sometimes it seemed as if one could still hear the trumpet of the barracks from the barracks, tempi passati!


 

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