Sachfotografie für Infos über eine alte Taschen- und eine neue Armbanduhr – nicht so einfach – aber für einen Blogartikel reicht’s!

Datum: 05. Februar 2020

Habe mich einmal mit einer ganz andere Sparte der Fotografie befasst! Das Fotografieren von kleinen oder grösseren Dingen, Gegenständen in der Sachfotografie will auch gelernt sein. Darum habe ich mich mal meiner zwei speziellen Uhren angenommen. Einmal mit etwas mehr, das andere Mal mit weniger Erfolg.

Mich faszinieren nämlich alte, technische Wunderwerke und neuere, spezielle Uhren. Die silberne Taschenuhr aus Urgrossvaters Zeiten (siehe nächstes Foto unten) – mit filigranem, farbigem, mittigem Blumenmuster verziertem Zifferblatt und kupfernen Zeigern – gehört mir, begleitet mich schon lange. Ich habe sie vor Jahren einmal revidieren lassen (und natürlich darum etwas zu teuer) gekauft, damit sie mich an meine überaus interesssanten Bauern und Hoteliers der Immoos-Ahnen erinnert.
Diese alte Taschenuhr läuft und läuft und läuft… – dafür hat sich der finanzielle Aufwand wenigstens gelohnt – immer noch zuverlässig, wie vor mehr als 100 Jahren. Daneben besitze ich eine richtige, limitierte Victorinox „Immoos-Uhr“, eine Spezialanfertigung,  doch darüber später mehr, weil es auch mein Genealogiethema ein wenig betrifft.

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Wie unsere Urgrosseltern und deren Vorfahren in der Innerschweiz Waren transportierten und Reisen unternahmen. / How our great-grandparents and their ancestors transported goods and traveled in the canton of Schwyz.

08.10.2016

English text below!

Wir Menschen des beginnenden 21. Jahrhunderts sind uns an eine übergreifende, freie Mobilität, verbunden mit einem riesigen Verkehrsaufkommen auf Strasse, Schiene und in der Luft, gewohnt. Die meisten Leute sind viel unterwegs, sei es als Pendler, Berufstätige, bei der Freizeitbeschäftigung oder als Ferienreisende. Ein Ziel auf unserem Planeten zu erreichen, stellt für die meisten Menschen unseres Landes kein unlösbares Problem dar, von den vielen Staus auf den Strassen oder dem Gedränge in den öffentlichen Verkehrsmitteln einmal abgesehen. Unsere Ahnen hätten sich so etwas nicht einmal in den allerkühnsten Träumen vorstellen können. Und die meisten unserer heutigen Zeitgenossen haben keine genaue Vorstellung mehr, wie Verkehr vor 1900 oder noch früher in unserer Schwyzer Heimat eigentlich funktionierte. Wie unsere Urgrosseltern und deren Vorfahren in der Innerschweiz Waren transportierten und Reisen unternahmen. / How our great-grandparents and their ancestors transported goods and traveled in the canton of Schwyz. weiterlesen

Die Axenstrasse, imposantes Bauwerk über dem Urnersee, in den Felsen gehauen und Touristenattraktion erster Güte. / The Axenroad, imposing structure above the Urnersee, carved into the rocks and top tourist attraction.

30.08.2016

English text below

Jahrhundertelang führten vom Alten Lande Schwyz nur zwei Wege in den Kanton Uri. Einerseits führte der alte Saumpfad und Pilgerweg über die Schwyzerhöhe nach Morschach, weiter über die grünen Fluren am Abhang des Fronalpstocks in Richtung Tannen und von da steil hinunter nach Sisikon. Andererseits hatte man die Möglichkeit von Brunnen aus auf dem Seewege nach Flüelen zu gelangen. Einem direkten Weg dem See entlang setzten die massiven Felswände, welche beinahe senkrecht in den Urnersee abfallen, ein Ende. So mussten Personen, Vieh und Handelsgüter umständlich von der Strasse auf Schiffe und von diesen wiederum auf Fuhrwerke umsteigen oder umgeladen werden. Die Axenstrasse, imposantes Bauwerk über dem Urnersee, in den Felsen gehauen und Touristenattraktion erster Güte. / The Axenroad, imposing structure above the Urnersee, carved into the rocks and top tourist attraction. weiterlesen

Unsere Heimatgemeinde Morschach ist „steinreich“ – geheimnisvolle Steinbrocken erzählen spannende Geschichten. / Our home community Morschach is „vastly rich“ – mysterious rocks tell exciting stories.

19.08.2016

English text below

Schon die Kinder in der Primarschule haben es gelernt. Unser schönes Schwyzerland war vor langer Zeit mehrmals von den Eiszeiten betroffen. Vor 20’000 Jahren, in der letzten Eiszeit, lagen grosse Teile des Kantons Schwyz unter den gewaltigen Eismassen der alpinen Getscher begraben. Auch das Gebiet des Alten Landes Schwyz wurde bei dieser Eiszeit fast vollständig von Gletschern überdeckt. Nur die hohen Gipfel der Berge ragten einsam über das Eis. Die höchsten Teile des Rigimassivs, der Gipfel des grossen Mythens, des Fronalpstocks und der anderen umliegenden höchsten Berge dürften die Eiswüste überragt haben, obwohl sie damals vermutlich noch keine Namen hatten. Es muss fast wie in der Antarktis ausgesehen haben. Das Klima war lebensfeindlich und eiskalt. Unsere Heimat mit den Dörfern Morschach, Brunnen und Schwyz lag unter dem dicken Eispanzer begraben. Unsere Heimatgemeinde Morschach ist „steinreich“ – geheimnisvolle Steinbrocken erzählen spannende Geschichten. / Our home community Morschach is „vastly rich“ – mysterious rocks tell exciting stories. weiterlesen

Als die Hausierer zur Zeit unserer Ahnen noch von Hof zu Hof zogen. / When the peddler at the time of our ancestors even moved from farm to farm.

23.07.2016

English text below!

Nur noch ältere Leute können sich an die Hausierer erinnern. Handelsvertreter oder Handelsreisende, in Deutschland abschätzig oder humorvoll auch „Klinkenputzer“ genannt, kennen hingegen immer noch die meisten Leute. Doch von diesen wird hier nicht die Rede sein. Wir meinen den guten alten Hausierer oder manchmal auch die Hausiererin, die mit ihrem eigenen Sortiment an Waren oder Dienstleistungen und auf eigene Rechnung Geschäfte machten. Auch ein Immoos von Morschach war darunter! Als die Hausierer zur Zeit unserer Ahnen noch von Hof zu Hof zogen. / When the peddler at the time of our ancestors even moved from farm to farm. weiterlesen

Der Schiffsführer Immoos profitierte vom Tourismusboom der Belle Epoque in Ingenbohl-Brunnen am Vierwaldstättersee. / The skipper Immoos benefited from the tourism boom of the Belle Epoque in Ingenbohl-Brunnen on Lake Lucerne.

10.07.2016

English text below!

Der Vierwaldstättersee, die hohen teilweise mit „ewigem“ Eis bedeckten Berge, das geschichtsträchtige Rütli, die nahe Tellskapelle, Treib, Seelisberg und die „altfreie Republik“ Gersau deckte viele Wünsche der Reisenden in der Belle Époque nach Erholung in einem guten Klima, nach grandiosen Bergpanoramen um dem wilden Urnersee sowie die Nähe zu historisch bedeutsamen Stätten in idealer Weise ab.

Davon profitierte nicht nur Luzern, Morschach und Seelisberg, sondern auch das idyllische Uferdorf Brunnen bei Ingenbohl.

Das kleine Dorf am Vierwaldstättersee war von Fischern und Schiffleuten bewohnt, bis es durch die Eröffnung der Gotthardroute eine wichtige Bedeutung als Verladeort und Zollstation für den Viehhandel zwischen Nord und Süd bekam.

Bis anfangs 19. Jahrhundert war der Ort von Fischern, Schiffern und Bauern geprägt. Mit dem vermehrten Schiffverkehr durch die neuen Dampfschiffe auf dem Vierwaldstättersee, dem Bau und der Eröffnung der Axenstrasse 1865 sowie der Eröffnung der Gotthardbahn entwickelte sich das Dorf am See zu einem der bekanntesten Fremdenverkehrsorte der Innerschweiz, mit Hotels der Belle Epoque und illustren Gästen wie Königen, Dichtern und Komponisten. Der Schiffsführer Immoos profitierte vom Tourismusboom der Belle Epoque in Ingenbohl-Brunnen am Vierwaldstättersee. / The skipper Immoos benefited from the tourism boom of the Belle Epoque in Ingenbohl-Brunnen on Lake Lucerne. weiterlesen

Immoos – eine aussterbende Spezies auf der Welt. / Immoos – an endangered species in the world.

06.06.2016

(English translation below)

Das Geschlecht der Immoos von Morschach, Schwyz und Ingenbohl war nie sehr zahlreich. Der Name Immoos gehört deshalb zu den seltenen auf dieser Erde. Um 1509 werden in Morschach nur vier Personen genannt, 1807 wurden erst 24 und 1819 nur 26 männliche Personen über 18 Jahren als Bürger im Lande Schwyz schriftlich und amtlich festgehalten. Im Verzeichnis der Korporationsbürger der Oberallmeind von Schwyz erscheinen im Jahre 1954 gerade 35 und 1986 nur insgesamt 45 Männer. Leider wurden früher nur die Männer in den Verzeichnissen festgehalten, da die Ordnung patriarchalisch war! Das würde also heissen, dass man die Anzahl Personen doppelt nehmen müsste um die vollständigen Angaben zu erhalten. Immoos – eine aussterbende Spezies auf der Welt. / Immoos – an endangered species in the world. weiterlesen